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Im Leben geht nicht immer alles glatt. Oft sind wir verärgert,
enttäuscht oder gar verzweifelt. Wir sind unglücklich und
möchten etwas am liebsten ungeschehen machen. Aber woher
sollten wir denn wissen, wie schlimm es wirklich kommt? Dazu
eine Geschichte:

Der einzige Überlebende eines Schiffsunglücks wurde an den
Strand einer unbewohnten Insel gespült. Tag für Tag hielt er
Ausschau nach einem Schiff am Horizont. Vergeblich. Deshalb
baute er sich eine kleine Hütte aus Holz. Als er eines Tages von
einem Ausflug zurückkam, stellte er fest, dass seine Hütte in
Flammen stand. Er hatte nun alles verloren und seine Stimmung
wechselte zwischen Ärger und Verzweiflung. Am nächsten
Morgen wachte er durch das Motorgeräusch eines Bootes auf,
das sich der Insel näherte. Man kam, um ihn zu retten. „Woher
wusstet ihr, dass ich hier bin?“, fragte er seine Retter. „Wir
haben Ihr Rauchsignal gesehen“, antwortete der Kapitän.

Geben Sie nie die Hoffnung auf, auch wenn Sie keine Lösung
sehen. Die Geschichte lehrt, dass wir nicht vorschnell von
einem Unglück sprechen sollten, wenn uns etwas Unangenehmes
widerfährt. Anthony de Mello erklärte: „Was immer
geschieht, an uns liegt es, Glück oder Unglück darin zu sehen.“
Und Eugen Roth reimte treffend: „Ein Mensch schaut in der Zeit
zurück und sieht: Sein Unglück war sein Glück.“

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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