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Kennen Sie Situationen, in denen Sie nur noch funktionieren und das Gefühl haben, neben sich zu stehen? Der brasilianische Schriftsteller Paulo Coelho erzählt dazu eine Geschichte:

Ein weißer Afrikaforscher konnte es nicht erwarten, endlich ins Landesinnere vorzustoßen. Um früher an sein Ziel zu gelangen, zahlte er seinen Trägern ein zusätzliches Gehalt, damit sie schneller gingen, und über mehrere Tage legten die Träger ein schnelleres Tempo vor. Eines Abends jedoch setzten sich alle auf den Boden, legten ihre Bündel ab und weigerten sich weiterzugehen. So viel Geld er ihnen auch anbot, die Träger rührten sich nicht von der Stelle. Als der Forscher sie schließlich nach dem Grund ihres Verhaltens fragte, erhielt er folgende Antwort: „Wir sind so schnell gegangen, dass wir nicht mehr recht wissen, was wir tun. Darum warten wir, bis unsere Seele uns eingeholt hat.“

Wenn Ihr zweiter und dritter Vorname Ungeduld und Tatendrang ist, wird diese Geschichte hilfreich für Sie sein. Tatendrang ist gut und wichtig, aber gepaart mit Ungeduld bildet er eine schlechte Gemeinschaft.

Mein Tipp: Halten Sie gerade dann, wenn es eng wird, inne und hören Sie gut in sich hinein, damit Ihre Seele auch nachkommen kann.

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