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Schlechte Gewohnheiten bekommt man nicht von heute auf
morgen. Sie kommen schleichend, man gewöhnt sie sich an
oder sie reißen ein; abends naschen, vorm Fernseher einschlafen
oder Lauffaulheit. Die Folgen gefallen uns nicht: Übergewicht,
schlechte Gesundheit, schlechte Lebensqualität. Manche
Gewohnheiten werden uns auch aufgedrückt: permanent
steigende Belastungen durch mehr Arbeit, mehr Kosten oder
mehr Verantwortung. Dies alles schafft uns, schlimmstenfalls
kommt es zum Zusammenbruch. Warum lassen wir zu, was uns
an die eigenen Grenzen bringt?

Folgendes Gleichnis macht es deutlich: Wirft man einen Frosch
in kochendes Wasser, hüpft er sofort wieder heraus. Setzt man
ihn jedoch in kaltes Wasser und erhöht langsam die Temperatur,
bleibt er drin und wird langsam gar gekocht. Natürlich ist
das nur ein Vergleich, der nicht ganz der Realität entspricht.
Aber er dient dazu, sich bewusst zu machen, wie kleine Veränderungen
zu unseren Ungunsten zu untragbaren Zuständen
werden können und wie wir das zulassen.

Wir allein sind für alles verantwortlich: was wir tun, was wir
nicht tun oder was wir uns gefallen lassen. Seien Sie achtsam
und lassen Sie nichts einreißen. Ziehen Sie rechtzeitig die
Bremse und nicht erst die Notbremse, denn dann ist schon zu
viel kaputt gegangen. Schon der römische Dichter Ovid wusste:
Wehret den Anfängen!

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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