Machen Sie es wie Rumpelstilzchen

„Ach, wie gut, dass niemand weiß …“. Selbstgespräche können zum Verhängnis werden, insbesondere dann, wenn jemand mithört, der nichts davon wissen soll. Jedes Kind weiß das. Jedoch gibt es hinreichend gute Gründe, sich von der schlechten Erfahrung einer Märchenfigur nicht abschrecken zu lassen.

Lautes Denken ist ein wirksames Mittel, um sich gegen das Stimmengewirr

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Scheiße plus X

Na, na, ist diese Überschrift nicht zu vulgär? Vielleicht, aber ich verstecke mich galant hinter Ronja von Wurmb-Seibel, einer jungen Journalistin, die diese Formel für den Umgang mit schlechten Nachrichten geprägt hat. Sie erklärt sie in einem Interview: „X steht für Wege aus der Scheiße. Und es ist mir noch nie passiert, dass ich kein X gefunden habe. Zur Not schaue ich in die Vergangenheit oder

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Hören Sie auf zu schütteln

Gestern fiel mir eine Schneekugel aus unserer Weihnachtsdekoration in die Hände. Darin ein kleines verschneites Häuschen mit Tannenbaum. Einmal kräftig geschüttelt und wieder hingestellt und ich konnte mit zusehen, wie sich langsam alles wieder aufklarte. Ohne mich einzumischen, versteht sich. Einfach nur zuschauen, wie sich der „Schnee“ von selbst setzt und Klarheit in die Kugel bringt. Eigentlich ganz einfach, oder?

In unserem alltäglichen Leben geht die Weisheit der

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Stillsitzen war gestern

Hände auf den Tisch, Stillsitzen! Die Ansage aus meiner Schulzeit klingt mir heute noch in den Ohren. Sie galt für die ganzen sechs oder sieben Schulstunden. Außer beim Sportunterricht. Den hat unser Klassenlehrer in Anzug und Krawatte geleitet. Aber das ist eine andere Geschichte.

Heute weiß man: Kindern gelingt es nur schwer, für längere Zeit

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Das Leid mit dem Lob

Jeder möchte gerne gelobt werden. Stimmt das wirklich? Oberflächlich gesehen vielleicht. Aber Vorsicht, Lob im herkömmlichen Sinne, kommt immer von oben nach unten. Bei Eltern zu Kindern ist das in Ordnung. Hier sind natürliche Hierarchien gegeben. Für jedes Kind ist Lob zudem ein wichtiger Baustein für ein gutes Selbstwertgefühl.

Zugleich sollten Eltern mit dem Größerwerden des Kindes lieber zu

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Machen Sie sich keine falschen Hoffnungen

Fühlen Sie sich nicht gesehen? Möchten Sie mehr anerkannt oder wertgeschätzt werden?  Man soll mehr auf Ihre Bedürfnisse eingehen? Hätten Sie gerne mehr Unterstützung und Mitgefühl? Das Problem ist, andere Menschen verhalten sich selten so, wie Sie sich das wünschen. Das Resultat liegt auf der Hand: Sie fühlen sich enttäuscht, frustriert oder gar wütend.

Es gibt nur eine Person, die Ihnen verlässlich das geben kann, was Sie von

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Der Mensch, das unbekannte Wesen

Ende der 1960er-Jahre sorgte der Sexualaufklärer der Nation, Oswald Kolle, für Furore mit seinen Aufklärungsbüchern und Filmen. Deine Frau, das unbekannte Wesen hieß ein Bestseller. Mann und Kind als unbekannte Wesen folgten in derselben Machart. In dem heutigen Impuls möchte ich Ihnen keine neuen Erkenntnisse auf dem Gebiet der Sexualität präsentieren, sondern eine altbekannte Wahrheit: Andere Menschen sind anders. Gewissermaßen unbekannte Wesen.

Wie kann ein gutes Miteinander funktionieren, wenn alle

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Ein Prosit auf ein gutes neues Jahr!

Gerade mal vier Tage ist das neue Jahr 2026 jung und für viele beginnt morgen wieder der berufliche Alltag. Ein neues Jahr bedeutet für viele Menschen einen Neubeginn mit der Chance, neue Ziele zu verfolgen, um sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln. Vielleicht haben Sie das vergangene Jahr noch einmal gedanklich an sich vorüberziehen lassen und hegen positive Erwartungen an das, was das neue Jahr für Sie bereithält.

Wenn ja, gehören Sie zu der knappen Mehrheit der Deutschen, die eher

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Jahreswende

Ich lob‘ es nicht, das alte Jahr,
Ich schimpf‘ es nicht. So wie es war,
So wie es jetzt noch vor uns steht,
Ehdenn es ganz von hinnen geht,
Verbraucht und alt, die Taschen voll
Von unerfüllten Wünschen, soll
Es meinethalb vergessen sein!

Das neue tänzelt nun herein,
Mit falschem Lächeln im Gesicht,
Die Augen leuchtend, und verspricht
Dem einen dies, dem andern das,
Und allen viel, und jedem was
Und spitzt das Maul, ist zuckersüß,
Das richtige Spinatgemüs!

Dem sag‘ ich gebt mir erst noch Punsch! ,
Dem sag‘ ich: Ich hab‘ keinen Wunsch.
Bring, was du mußt, nicht, was ich mag,
Und fahre ab am letzten Tag!

Ludwig Thoma
(1867 – 1921)

Glücklich wie ein Buddha

Gibt es Menschen, denen Sie auch beim besten Willen nichts Positives abgewinnen können? Wie Sie bereits bei dem Gedanken an diese Person die Augen verdrehen? Oder schon deren pure Anwesenheit Ihr Nervensystem reizt? Wären Sie daran interessiert, die Ecken dieser Antipathie etwas abzurunden? Bevor Sie empört abwinken: Vertrauen Sie mir, es geschieht zu Ihrem Vorteil.

Ursprünglich kommt diese Übung aus dem Buddhismus, ist aber auch

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