Coaching-Blog

Wenn ich einmal reich wär’

Im Musical „Anatevka“ singt Tevje, der Milchmann, das emotionale Lied von der Sehnsucht nach Wohlstand und Reichtum. Was er alles tun würde, wenn er einmal reich wär’! „Bräuchte nicht zur Arbeit – wi di wi di bum“, schmettert er hingebungsvoll.

Ertappen Sie sich auch manchmal dabei, Ihr Wohlbefinden

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Lieber Rose statt Mimose

Haben Sie eine dünne Haut? Fühlen Sie sich schon bei Kleinigkeiten angegriffen oder beleidigt und ziehen sich in Ihr Schneckenhaus zurück? Genügen unachtsame Bemerkungen, um Sie aus dem Gleichgewicht zu bringen? Dann schleppen Sie etwas mit sich herum, was Ihr seelisches Wohlbefinden und die Beziehung zu den Mitmenschen empfindlich stört.

Dass wir schnell etwas

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Achten Sie auf Ihre Grenzen

Sie sind ein freier Mensch und können tun und lassen, was Sie möchten. Allerdings: Wenn Sie nicht Ziegen hüten auf der Alm, stecken Sie mitten in der „Zuvielisation“: zu viel Konsumangebote, zu viel Informationsflut, zu viel Unrast, zu viel Getriebensein. Unser Turbokapitalismus ist ein erfolgreiches System – wir leben im materiellen Reichtum.

Aber wir zahlen einen hohen Preis dafür: Unsere Gesellschaft

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Ein bisschen mehr

Das neue Jahr ist noch ganz frisch und unverbraucht. Ich wünsche dir etwas Zeit und Muße, um einmal innezuhalten und zu spüren, was du dir von dem neuen Jahr wünschst. Das lesenswerte Gedicht von Peter Rosegger kann dir vielleicht dabei ein bisschen helfen.

Gedicht zum neuen Jahr

Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit,
Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid,
Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass,
Ein bisschen mehr Wahrheit – das wäre doch was!

Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh’,
Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du,
Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln – das wäre gut!

Kein Trübsal und Dunkel, ein bisschen mehr Licht,
Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht,
Und viel mehr Blumen, solange es geht,
Nicht erst auf Gräbern – da blüh’n sie zu spät!

(Peter Rosegger)

Die vier Kerzen

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte: “Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden.”

Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: “Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.”

Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze war aus.

Leise und traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort. “Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen.” Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: “Aber, aber, Ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!” Und fast fing es an zu weinen.

Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: “Hab keine Angst! Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung.”

Mit einem Streichholz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.