Coaching-Blog

Mythos Ăśbergewicht – Vorsicht Falle!

War man zu Großelternzeiten noch froh war, etwas zum Zusetzen auf den Rippen zu haben, wird heutzutage jede Speckfalte zum Gesundheitsfeind Nr. 1 erklärt. In unserer Leistungsgesellschaft ist Übergewicht ein Makel, mit der Unterstellung, der Übergewichtige hätte nicht genug Charakter sich gegen den inneren Schweinehund zu behaupten. Dies ignoriert völlig, was Hirnforscher herausgefunden haben:

Weiterlesen

Die wirklichen GrĂĽnde fĂĽr Ăśbergewicht

Viele wissenschaftliche Studien beweisen eindeutig: KEINE Diät bringt dauerhaften Erfolg. Trotzdem sind Diäten kaum aus den Köpfen der Abnehmwilligen herauszubekommen. Dabei nehmen wir nur vordergrĂĽndig vom Essen zu. Eins steht fest: Sie sind nicht dick, weil Sie zu viel essen! Sie sind auch nicht willensschwach, faul oder disziplinlos. Sie sind dick, weil Ihr Körper seine GrĂĽnde hat, das Fett hartnäckig zu verteidigen – auch wenn das unlogisch klingt.

Solche Gründe können

Weiterlesen

Das muss ich einfach zu Papier bringen

Das 12-Wochen-Verhaltenstraining „Leichter leben – viel mehr als nur abnehmen“ ging gerade zu Ende. Das Feedback ist mehr als erfreulich. Nicht nur die Pfunde sind kräftig gepurzelt, vor allem freuen mich Aussagen wie: „Ich fühle mich wieder frei und lebendig“, „Ich habe überhaupt kein Verlangen mehr nach Süßigkeiten“, „Ich habe die

Weiterlesen

Ostergedicht

Wenn die Schokolade keimt,
Wenn nach langem Druck bei Dichterlingen
„Glockenklingen“ sich auf „Lenzesschwingen“
Endlich reimt,
Und der Osterhase hinten auch schon preĂźt,
Dann kommt bald das Osterfest.

Und wenn wirklich dann mit Glockenklingen
Ostern naht auf Lenzesschwingen, –
Dann mit jenen Dichterlingen
Und mit deren jugendlichen Bräuten
DrauĂźen schwelgen mit berauschten Händen –
Ach, das denk ich mir entsetzlich,
AuĂźerdem – – unter Umständen –
Ungesetzlich.

Aber morgens auf dem FrĂĽhstĂĽckstische
FĂĽnf, sechs, sieben flaumweich gelbe, frische
Eier. Und dann ganz hineingekniet!
Ha! Da spürt man, wie die Frühlingswärme
Durch geheime Gänge und Gedärme
In die Zukunft zieht,
Und wie dankbar wir fĂĽr solchen Segen
Sein mĂĽssen.

Ach, ich könnte alle Hennen küssen,
Die so langgezogene Kugeln legen.

Joachim Ringelnatz (1883-1934)