Kein Mensch muss müssen

„Ich muss noch…“ – Wie oft haben wir das schon gedacht oder gesagt. Das mag ja auch stimmen, aber passen Sie auf, was Sie denken. Und vor allem: wie Sie denken. Das Wort „muss“ ist ein Trigger, der in Ihrem Gehirn ein Gefühl von Druck, Zwang oder Unfreiheit auslöst. Sie drängen sich damit selbst in eine Opferrolle.

Verwenden Sie jedoch Formulierungen wie „Ich möchte …“ oder

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Osterzeit

Wenn die Schokolade keimt,
wenn nach langem Druck bei Dichterlingen
„Glockenklingen“ sich auf „Lenzesschwingen“ endlich reimt,
und der Osterhase hinten auch schon preßt,
dann kommt bald das Osterfest.

Und wenn wirklich dann mit Glockenklingen
Ostern naht auf Lenzesschwingen, –
dann mit jenen Dichterlingen
und mit deren jugendlichen Bräuten
draußen schwelgen mit berauschten Händen –
ach, das denk ich mir entsetzlich,
außerdem – unter Umständen -ungesetzlich.

Aber morgens auf dem Frühstückstische
fünf, sechs, sieben flaumweich gelbe, frische
Eier. Und dann ganz hineingekniet!
Ha! Da spürt man, wie die Frühlingswärme
durch geheime Gänge und Gedärme
in die Zukunft zieht,
und wie dankbar wir für solchen Segen sein müssen.

Ach, ich könnte alle Hennen küssen,
die so langgezogene Kugeln legen.

Joachim Ringelnatz (1883 – 1934)

Lernen Sie von Robinson Crusoe

Robinson Crusoe hatte zwei Möglichkeiten zu denken: „Ich bin auf eine einsame Insel verschlagen worden, ohne Hoffnung, je wieder fortzukommen“ oder: „Ich bin noch am Leben und nicht ertrunken wie meine Kameraden“. Also schönreden oder Tatsachen verdrehen? Nein, vielmehr konsequentes Nutzen der eigenen Ressourcen. Wenn Sie Ihre Aufmerksamkeit

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Annehmen und Probleme lösen!

Probleme gehören zu unserem Leben. Täglich nur Friede, Freude, Eierkuchen und die Welt würde in Stagnation und Eintönigkeit ertrinken. Trotzdem möchte keiner Schwierigkeiten haben und oft fühlen wir uns angegriffen.

Was überhaupt nicht weiterhilft in solchen Situationen, ist Selbstmitleid: Das lähmt

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Die Regelmäßigkeit macht’s

In der heutigen Zeit gelten sie nicht als modern: Regelmäßigkeit und Beständigkeit muten wie Fremdwörter an.

Dabei sind sie enorm wichtig. Desorganisierte oder gar chaotische Zustände ohne feste Gewohnheiten können schädlicher sein, als den Betroffenen bewusst ist. Nehmen wir als Beispiel an, dass Sie gewöhnlich

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Nehmen Sie Ihre Gefühle nicht zu ernst

Zugegeben: Die Überschrift will irritieren. Man soll doch gerade auf seine Gefühle achten, predigen alle psychologischen Ratgeber. Dem möchte ich nicht widersprechen. Aber mit den Gefühlen ist das so eine Sache: Oft sind sie unberechenbar wie das Wetter. Man fühlt sich wie aus heiterem Himmel positiv und optimistisch oder

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Vorsicht – Sie sind ansteckend!

Lachen ist ansteckend. Gähnen auch, gute Laune – miese Laune, ja sogar Kratzen und Juckreiz kann ansteckend sein. Schuld daran sind Spiegelneuronen, das haben Hirnforscher entdeckt. Diese Gehirnzellen sorgen dafür, dass wir uns in andere Menschen hineinversetzen können. Eine Eigenschaft, ohne die menschliches Zusammenleben,

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Leben Sie taktvoll

Fühlen Sie sich manchmal kraftlos und ausgebrannt? Ist Ihnen alles zu viel und zu hektisch? Vielleicht haben Sie öfter das Gefühl, aus dem Takt und regelrecht ins Straucheln gekommen zu sein? All diese Symptome können ein Hinweis darauf sein, dass Sie gegen Ihren inneren Rhythmus leben. Dieser wird häufig ignoriert, was ein fataler Fehler ist mit weitreichenden Folgen – bis hin zu Unfällen und chronischen Erkrankungen.

Zyklische Naturgesetze des Werdens und Vergehens, des Erwachens und

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Natürliche Antidepressiva der Natur

Überleben war schon immer wichtiger als Wohlfühlen. Deshalb hat uns die Natur bestens ausgestattet mit Sensoren für Gefahren und drohendes Unheil. Mit Botenstoffen, den Stresshormonen, erhält unser Nervensystem die Anweisung zur Mobilmachung. In früheren Zeiten war dies überlebenswichtig: Gedopt mit Stresshormonen konnte der Mensch alle Kräfte mobilisieren oder seine persönliche Bestmarke beim Abhauen noch übertreffen.

Heutzutage findet Stress nur noch am

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Welche Farbe hat Ihre Seele?

Der römische Kaiser Marc Aurel lehrte: „Auf Dauer nimmt die Seele die Farbe der Gedanken an.“ Rund zweitausend Jahre später hat die Neurowissenschaft erforscht, wie recht er damit hatte. Mit „Neuroplastizität“ bezeichnen Hirnforscher die Funktionsweise des menschlichen Gehirns, sich ständig neu zu vernetzen. Auf diese Weise lernen wir immer etwas dazu – bis ins hohe Alter.

Mehr noch: Das Gehirn

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