Nur ein Prozent!

„Wenn du viel erreichen willst, musst du dir große Ziele setzen.“ Dieser Ratschlag aus meiner Sturm-und-Drang-Zeit klingt mir heute noch in den Ohren. Dass dies nie funktioniert hat, ist meine Erkenntnis nach vielen Jahrzehnten. Es waren vielmehr die vielen kleinen Schritte in die richtige Richtung, die mich vorangebracht haben.

Wenn wir etwas verändern wollen, sollten wir unsere täglichen Gewohnheiten in den Blick nehmen, statt

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Schreiben Sie sich gesund

„Ich bin Weltmeisterin darin, meine Gefühle zu unterdrücken“, sagte eine Frau um die fünfzig, die zu mir ins Coaching kam. Ich glaubte zu erkennen, dass sie sogar ein bisschen stolz darauf war. „Das war in meiner Kindheit notwendig, um das Ganze auszuhalten“, fuhr sie fort. Diese Notlösung ist gut nachvollziehbar. Doch dieses destruktive Bewältigungsmuster begleitet sie noch heute.

Wie gehen Sie mit unangenehmen Gefühlen um? Neigen Sie auch

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Zum Glück lebe ich noch

Wie gehen Sie mit Pleiten, Pech und Pannen um? Mit den kleineren und größeren Schicksalsschlägen des täglichen Lebens? Natürlich freut sich niemand, wenn das Handy ins gefüllte Waschbecken fällt, das Auto eine Beule bekommt oder gar ein Unfall geschieht. Negative Emotionen in solchen Momenten sind sehr menschlich. Sie wirken zudem wie ein Vergrößerungsglas für das Malheur: Ein verschüttetes Glas Rotwein macht die gesamte weiße

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Finden Sie die Lücke

Sind Sie über die Geschehnisse in der Welt informiert? Sowohl in der großen Welt als auch in Ihrer kleinen? Lesen Sie täglich die Zeitung und hören Sie die Nachrichten? Das ist gut so. Achten Sie auch auf das rechte Maß? „Schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten“ – diese werden gebraucht, um die Aufmerksamkeit der Hörerschaft auf sich zu ziehen.

Unser Gehirn reagiert evolutionär bedingt nun mal schneller auf

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Stell dich doch nicht so an!

Viele von uns sind mit Sätzen wie „Stell dich nicht so an!“, „Was glaubst du, wer du bist?“ oder gar „Ein Indianer kennt keinen Schmerz!“ aufgewachsen. Auch wenn wir heute anders darüber denken, wirken solche Botschaften oft lange nach. Sie prägen unseren Umgang mit den eigenen Gefühlen.

In meinen Seminaren zum Familienstellen beobachte ich immer wieder etwas Erstaunliches: Fast alle Teilnehmenden können sich gut in andere Menschen hineinversetzen. Sie spüren deren

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Mein Herz schreit Kuchen

Kennen Sie das? Die Vernunft rät Ihnen, sich gesund zu ernähren und Sport zu treiben. Gut so! Aber dann meldet sich eine andere innere Stimme, die Ihnen Verlockenderes verspricht. Resultat: Sie bleiben auf dem Sofa sitzen und genießen eine Leckerei. Wie steht es um Ihre Selbstdisziplin? Wie streng befolgen Sie Ihre guten Vorsätze?

Neulich las ich einen Spruch, über den ich schmunzeln musste: „Mein Verstand sagt:

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Nur keine Angst vor Alzheimer

Passiert es Ihnen auch manchmal, dass Ihnen ein Name einfach nicht einfällt? Oder Sie stehen in einem Raum und wissen nicht mehr, was Sie dort eigentlich wollten? Fragen Sie sich dann besorgt: „Ist das schon der Beginn einer Demenz oder sogar Alzheimer?”

Die gute Nachricht: Solche Gedächtnislücken sind ganz normal und meist kein Grund zur Sorge. Unser Gehirn verarbeitet täglich unzählige Informationen. Erinnerungen sind dabei häufig

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Alles wird gut. So ein Quatsch!

Der Zug fällt aus. Die Waschmaschine streikt. Der Arzt hat schlechte Nachrichten. Und dann kommt noch so ein Satz, den man am allerwenigsten gebrauchen kann: „Das wird schon.“ Oder noch schlimmer: „Alles wird gut.“ Solche unreflektierten Durchhalteparolen sollen beruhigen, bewirken aber eher das Gegenteil. Woher will jemand wissen, ob wirklich alles gut wird? Manchmal wird es sogar ziemlich unerquicklich. Aber man soll doch

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Putzen Sie mal Ihre Brille!

Kürzlich las ich einen Satz, an dem ich hängen blieb: „Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind, sondern wie wir sind.“ Machen wir uns bewusst: Zwischen Wirklichkeit und Wahrnehmung liegt ein Filter aus Erfahrungen, Überzeugungen, Erwartungen und Gefühlen. Zwei Menschen können dieselbe Situation erleben und dabei völlig unterschiedliche Empfindungen haben.

Der eine fühlt sich angegriffen, der andere bleibt

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Wo ist Ihre Dankstelle?

Haben Sie sich heute schon beschwert? Über Unverschämtheiten, Pech oder die Ungerechtigkeiten der Welt? Vielleicht mit guten Gründen. Doch fühlen Sie sich danach besser, motivierter und tatkräftiger? Oder trübt das eher Ihre Stimmung und den Blick auf das Leben? Entschuldigen Sie die direkten Fragen, aber ich will auf etwas hinaus, das unser Lebensglück maßgeblich beeinflusst: Dankbarkeit.

Die Emotionsforschung zeigt, wie wertvoll

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