Die Geschichte vom tauben Frosch

Eines Tages entschieden die Frösche, einen Wettlauf zu veranstalten. Um es besonders schwierig zu machen, legten sie als Ziel fest, auf den höchsten Punkt eines groĂźen Turms zu gelangen. Am Tag des Wettlaufs versammelten sich viele andere Frösche, um zuzusehen. Dann endlich – der Wettlauf begann.

Nun war es so, dass keiner der zuschauenden Frösche wirklich glaubte,

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GlĂĽcklich ist, wer vergisst…

Ein oft verwendetes Zitat lautet: „Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist.“ In der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß wendet sich der verliebte Alfred damit an Rosalinde, die schließlich in den Refrain mit einstimmt, der komplett lautet:

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Den Gaul satteln – aber auch reiten!

Da nun das neue Jahr einige Tage alt ist, gestatten Sie mir die Frage: Haben Sie an Silvester gute Vorsätze gefasst? Wenn ja: Was ist daraus geworden? Wenn Sie sich jetzt ertappt fühlen, kann ich Sie trösten: Laut Umfragen haben 70 % aller Vorsätze eine Halbwertzeit von weniger als einer Woche. Ein Sprichwort lautet: „Gute Vorsätze sind wie ein Gaul, der zwar oft gesattelt, aber selten geritten wird.“

Warum ist das so? 99 % aller Silvestervorsätze haben einen Geburtsfehler: Sie sind unkonkret und ĂĽberzogen. Mehr Zeit fĂĽr die Familie, mit dem Rauchen aufhören, abspecken, regelmäßig Sport und Stress abbauen – all dies steht oft auf der Agenda. Hört sich zwar ehrenwert an, sind aber letztendlich Wischiwaschi-Entscheidungen, die im Alltag verpuffen. Meist ist ein schlechtes Gewissen das Einzige, was bleibt.

Mein Tipp: Setzen Sie sich klare Ziele! Aber Vorsicht, die nächste Falle wartet: Unklare Vorsätze aus dem Bauch misslingen zumeist. Überlegen Sie, was wann und wie geschehen soll. Nicht: „Mehr Zeit nehmen“, sondern: „Jeden Samstag …“ oder: „Freitag ab 15 Uhr …“. Und nicht: „Einige Kilos abnehmen“, sondern: „Bis Ostern wieder in die schwarze Jeans passen.“ Je klarer eine Vorstellung ist, umso besser. Und denken Sie daran: Weniger ist oft mehr!

Gut hilft ein Verhaltenstraining. Wenn Sie es interessiert lade ich Sie ein zu einem Vortrag am So., 12. 1. oder Sa. 18.1. um 15 Uhr im Institut. Keine Anmeldung nötig – einfach kommen!

Dann friss eben nicht so viel…

Eine Kursteilnehmerin des Gewichtsreduktionskurses klagt mir ihr Leid: Ihr Mann habe kein Verständnis für ihre Situation. „Was will denn der Egold dir viel sagen? Dann friss eben nicht so viel und dann wirst du auch nicht so fett!“, tönt er.

Unterstellt man ihm groĂźherzig eine positive Absicht, dann hat er trotzdem alles falsch gemacht, was man falsch machen kann: Er hat sie entmutigt, verletzt, abgewertet und nicht zuletzt ihr Druck gemacht. Die negativen Auswirkungen liegen auf der Hand. Genau genommen hat er genau das Gegenteil von dem getan, was ein gutes Verhaltenstraining ausmacht.

Aufgabe des Verhaltenstrainers, eines Coachs, kann nicht sein, Druck auszuüben, mit erhobenem Zeigefinger schlechtes Verhalten anzuprangern oder Kontrolleur zu spielen. Dies führt bei Erwachsenen bestenfalls zum vorübergehenden Gehorsam und zum Strohfeuer. Vielmehr ist es die Aufgabe des Coachs zu motivieren und seinen Klienten mit geeigneten Techniken behilflich zu sein. Hypnose und Meridianklopfen haben sich dafür bestens bewährt. Wertschätzung und Selbstverantwortung des Klienten sind oberstes Gebot.

Ein solches Verhaltenstraining mit Dauerwirkung führe ich seit 21 Jahren durch. Wenn es Sie interessiert, lade ich Sie zu einem kostenlosen Vortrag dazu ein, am Sonntag, 12.1. oder Samstag, 18.1., jeweils um 15 Uhr im Institut. Keine Anmeldung nötig. Einfach kommen. Neue Kurse ab Ende Januar.

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

Wie du mir, so ich dir

Jeder darf nach seiner Fasson selig werden, das forderte schon der Alte Fritz. Jeder Mensch ist ein göttliches Geschöpf.Deshalb verdient jeder Anerkennung und Respekt für seine Person.

Hand aufs Herz: fällt Ihnen diese Sichtweise manchmal nicht leicht? Besonders in bestimmten

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Sag’s mit Wilhelm Busch

Übermorgen ist Heilig Abend. „Was könnte ich zu diesem besonderen Anlass meinen geschätzten Leserinnen und Lesern mit dem allsonntägliche „Tipp der Woche“ mit auf den Weg geben?“, fragte ich mich. Eine Geschichte vielleicht oder lieber ein Gedicht? Nichts Alltägliches sollte es sein, aber auch nichts Geschwollenes. Weihnachtlich, aber nicht kitschig. Besinnlich, aber nicht rührselig. Wer bringt Rettung in meiner Not?

Altmeister Wilhelm Busch ist es, der vor ĂĽber 200 Jahren mit Worten und Zeichenstift auf humorvolle Art Weisheiten verbreitete und nebenbei so manchem SpieĂźbĂĽrger einen Spiegel vorhielt.

Hätt einer auch fast mehr Verstand
als die drei Weisen aus Morgenland
und ließe sich dünken, er wär wohl nie,
dem Sternlein nachgereist wie sie;
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen lässt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl:
Des Wundersternes von dazumal.

Das haben wir schon immer so gemacht

Killerphrase wird eine solche Aussage genannt. Oder Totschlagargument.

Ausgesprochen von Schnarchnasen, die ihre Zeit bis zur Rente möglichst schadlos absitzen wollen und so allen Fortschritt blockieren. So will es zumindest das Klischee, das allzu gerne bedient wird.

Also dann lieber jung, dynamisch, erfolgreich, auf jede neue Idee springen und das

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Andere Länder, andere Sitten

Wenn ein Stammesmitglied der Babemba in Südafrika ungerecht gewesen ist oder unverantwortlich gehandelt hat, wird er in die Dorfmitte gebracht, aber nicht daran gehindert wegzulaufen. Alle im Dorf hören auf zu arbeiten und versammeln sich um den „Angeklagten“.

Dann erinnert jedes Stammesmitglied, ganz gleich welchen Alters, die Person in der Mitte daran, was

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Jetzt ist der richtige Moment

Finden Sie auch immer wieder Ausreden und Ausflüchte? Der Raucher denkt: „Wenn ich nicht mehr rauche, dann ändert sich alles, mein Alltag, die Kommunikation mit anderen, aber auch meine Arbeit, sogar mein Denken, einfach alles!“ Und damit entmutigt er sich, die Veränderung wirklich anzugehen. Das gleiche gilt für eine Ernährungsumstellung oder das Vorhaben, regelmäßige sportliche Aktivitäten in sein Leben zu bringen.

Machen Sie sich Folgendes bewusst:

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Zuerst komm ich, dann die anderen

Weckt schon die Ăśberschrift bei Ihnen Widerstand? Dann ist dieser Tipp fĂĽr Sie genau richtig.

Zwar predigen Lebensberater und Selbsthilfebücher mit Engelszungen die Kunst des Egoismus und es gibt sogar eine Egoisten-Bibel. Nur gehen solche Gedanken den meisten bei allem guten Willen gegen den Strich. Besonders Frauen, die ganz andere Werte schon mit der Muttermilch aufgesogen haben, tun sich damit schwer. „Ich weiß,

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