Dornröschen, jetzt reicht’s!

Es ist märchenhaft: Auch heute warten noch einige auf den Märchenprinzen, der sie wachküsst und all ihre Träume erfüllt. Die ernüchternde Tatsache ist: Es wird kein Prinz kommen. Weder auf einem Schimmel noch zu Fuß. Muss er auch gar nicht. Genau genommen kann uns sowieso niemand etwas abnehmen, selbst wenn er es gut mit uns meinen und sich Mühe geben sollte. Wir müssen unser Leben selbst gestalten und

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Ich bemĂĽhe mich zumindest

Manchmal werde ich gefragt, woher ich all die guten Tipps nehme, die jede Woche in der Zeitung stehen. Einfache Antwort: „Ich beobachte mich selbst.“ Nicht, dass ich ein Beispiel perfekter Lebenskunst wäre, weit gefehlt. Durch meine Selbstbeobachtung erschließt sich eine Fundgrube von Unzulänglichkeiten, Irrtümern und ungewünschten Gefühlszuständen.

Zu meiner Ehrenrettung sei gesagt: Ich bemĂĽhe mich zumindest, damit klarzukommen. Dabei entdecke ich ungute Verhaltensmuster, Eigenarten oder

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Ich bin, was ich bin

Geschichten und Märchen dienten den Menschen – und nicht nur den Kindern – schon zu allen Zeiten dazu, Dinge zu verstehen. Deshalb erklärt eine gute Geschichte oft mehr als eine kluge Abhandlung. Die folgende Geschichte erzählt von Selbstakzeptanz.

In einem prächtigen Garten vertrockneten mitten im Frühling die Blätter an den Büschen, welkten die Blüten, noch bevor sie richtig zu blühen begannen. Viele Blumen lagen geknickt

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Das Versprechen des Königs

Wir haben nicht nur Freunde auf dieser Welt. Offene oder versteckte Feindseligkeit begegnen wohl jedem in seinem Leben. Einen guten Umgang damit zu finden, ist nicht leicht.

Bereits Jesus Christus mahnte seine Jünger mit den Worten: „Ich aber sage euch: Liebet eure Feinde; segnet, die euch fluchen; tut wohl denen, die euch hassen; bittet für die,

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Du kannst mich mal!

Eine „dusselige Kuh“, ein „Depp“ oder ein „Idiot“ ist schnell herausgerutscht. Freilich nicht Fremden gegenüber, nein, der Partner muss die Kröte schlucken. Mag sein, dass der oder die Andere sich falsch verhalten hat, aber warum behandeln wir die Menschen, die wir am meisten lieben, oft schlechter als völlig Fremde?

Warum zeigen wir uns verständnisvoll, wenn ein Kollege etwas vergisst, und reagieren gereizt mit „Auf dich kann man sich aber auch gar nicht verlassen!“ beim eigenen Partner? Warum gähnt er ungeniert,

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Kritik? Ja, aber mit Humor.

Können Sie gut Kritik vertragen? Oder umgekehrt: Können Sie gut kritisieren, ohne zu verletzen?

Zugegeben, das ist ein heißes Eisen. Egal ob berechtigt oder unberechtigt Kritik wird meist als Zurückweisung empfunden. Sind Sie der Kritiker, dann achten Sie darauf, nicht zusätzlich Öl ins Feuer zu gießen, und kritisieren Sie die Sache, aber nicht die Person an sich. Legen Sie die Kritikpunkte sachlich

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Gestresst? Musik hilft immer!

Manche Rezepte sind ganz einfach. Der Arzt Dr. Störk vom Stuttgarter Karl-Olga-Krankenhaus spielte 40 Patienten, die an koronarer Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie litten, und 20 gesunden Kontrollpersonen unterschiedliche Musikstücke vor. Meditative Musik, Walzer von Johann Strauß, sogar ein unrhythmisches Streichquartett von Hans Werner Henze bei jedem Musikstück fiel der Blutdruck

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Passen Sie auf Ihre Worte auf

Worte sind mehr als aneinandergereihte Buchstaben. Sie können begeistern oder entmutigen, stärken oder schwächen, heilen oder verletzen, aber auch Gefühle von Hoffnungslosigkeit, Angst, Traurigkeit oder Einsamkeit auslösen. Worte haben immer eine Bedeutung und sie lösen Bilder, Vorstellungen und Erinnerungen aus. Bestimmte Wörter sind mit bestimmten Gefühlen verknüpft. Die Bedeutung der Bilder und Vorstellungen und damit

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Erstellen Sie Ihre Löffelliste

Was eine Löffelliste ist? Darauf steht alles, was Sie noch erleben möchten, bevor Sie „den Löffel abgeben“. Eine respektlose Formulierung, meinen Sie? Zugegeben: Ja! Aber ich habe sie nicht zu verantworten.

Der Begriff stammt aus dem Film „Das Beste kommt zum Schluss“

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Es tut mir leid

Kein Mensch kommt ohne Karambolagen durchs Leben. Wenn Sie einen Fehler begangen oder jemanden verletzt haben, gehen Sie möglichst umgehend auf die Person zu, um sich zu entschuldigen. Rechtfertigen Sie sich dabei nicht, sondern nehmen Sie Ihre Schuld auf sich. Zeigen Sie durch Ihr Mitgefühl, dass es Ihnen wichtig ist, wie es dem Betroffenen geht.

Am besten von Angesicht zu Angesicht, nicht per

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