Ich meine es doch nur gut!

Meinen Sie es gut mit Ihren Lieben? Kommen Ihnen schnell gutgemeinte Ratschläge über die Lippen? Sogar solche, die nicht neu sind, sondern die Sie schon oft genug gepredigt haben? Bringt es Sie fast zum Verzweifeln, wenn der andere den guten Rat partout nicht annehmen, noch nicht einmal hören will?

„Das Gegenteil von gut ist gut gemeint“, brachte Kurt Tucholsky es schon vor hundert Jahren auf den Punkt. „Ja darf man denn gar nichts mehr sagen?“, höre ich Sie maulen. Doch, es ist gut, „den Mut zu haben, die Wahrheit in Liebe zu sagen“, wie es der Poet Antoine de Saint-Exupéry in einem Gebet formulierte.

Auch kann es hilfreich sein, neue Informationen zu bekommen, die man bisher nicht kannte. Aber erwarten Sie nicht, dass der andere Ihren Rat befolgen kann oder will. Selbst dann, wenn Sie offensichtlich recht haben. Fiele ihm das leicht, hätte er es längst getan. Hauen Sie ihm dasselbe immer wieder um die Ohren, halten Sie ihm lediglich den Spiegel seines Unvermögens vor. In diesem Sinne sind Ratschläge tatsächlich auch Schläge, wie ein altes Sprichwort besagt, und nicht nur ein Wortspiel. Was kann man tun?

Auch wenn die Einsicht schwerfällt: Am meisten hilft das Verständnis dafür, dass der andere im Moment nicht kann oder will. Zeigen Sie ihm auf diese Weise Ihre Verbundenheit und Liebe. Das ist das Einzige, was gut tut und den anderen stärkt.

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

Hätte, hätte, Fahrradkette

„Hätte ich das Problem früher erkannt, dann wäre es nicht so weit gekommen!“ „Hätte ich doch anders gehandelt, ginge es mir heute besser!“ Machen Sie sich öfter solche Gedanken?

Dann haben Sie eine Fahrkarte in die Unzufriedenheit. Worte wie „hätte“, „wäre“ oder „könnte“ sind wie Ohrfeigen für Entscheidungen oder

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Sehen Sie die andere Seite der Medaille

Mit der Zufriedenheit ist es so eine Sache. Obwohl unsere Lebensbedingungen ungleich komfortabler sind als die zu Zeiten unserer Eltern oder gar GroĂźeltern, heiĂźt das nicht, dass mit Wohlstand auch Wohlbefinden in der heutigen Zeit angekommen ist.

Im Vergleich zu anderen Ländern nehmen die Deutschen

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Schauen Sie in die Kristallkugel

Viele Menschen sind mit ihrem Leben unzufrieden. Konflikte entziehen Energie, Probleme lassen sie nicht zur Ruhe kommen und Sorgen und Ängste lasten auf dem Rücken. Stelle ich im Coaching die Frage, was sich ändern soll, ist die Nicht-mehr-Antwort schnell parat:

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Ent-opfern Sie sich!

Es gibt so vieles, wofür man sich aufopfern kann: die Familie, das Geschäft, den Verein oder die Beziehung. Gut gemeint, keine Frage, das Dumme ist nur, dass es keinem wirklich etwas bringt. Wer Opfer bringt, wird selbst zum Opfer und das Gute, das man geben möchte, wird dadurch vermiest. Was nützt der Familie eine freudlose, enttäuschte Mutter oder dem Betrieb ein ausgebrannter Mitarbeiter? Oder würden Sie lieber

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Haben Sie auch Parkinson?

Die Parkinson-Krankheit beschrieb erstmals der englische Arzt James Parkinson 1817 und sie wurde später nach ihm benannt. Darum geht es in diesem Tipp aber gar nicht. Gut hundert Jahre später definierte sein Namensvetter Cyril Northcote Parkinson, ein britischer Soziologe, die „Parkinson’schen Gesetze“. Nummer eins lautet:

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Stress lass nach

Hans Selye war es, der den Begriff „Stress“ prägte, als er 1926 als junger Medizinstudent persönliche Belastungsreaktionen untersuchte. Ein Begriff, der aus dem Englischen kommt und in der Materialwirtschaft Anspannung und Druck bedeutet. Selye stellte fest, dass

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Besuchen Sie Doktor Wald

Chronischer Stress gehört zweifellos zu den bedrohlichsten Gefahren unserer Zeit. Stressbedingte Erkrankungen machen vielen Menschen zu schaffen und verursachen zudem immense Kosten. Ärzte wissen ein Lied davon zu singen, wie chronische Erschöpfungszustände an der Substanz ihrer Patienten zehren.

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Entscheiden Sie lieber erst morgen

Lieben Sie schnelle Entscheidungen? Ist Ihnen die Einstellung „gesagt – getan“ lieber, als lange darüber nachzugrübeln? Das kann in vielen Situationen von Vorteil sein, um gut in die Pötte zu kommen. Seien Sie aber vorsichtig, wann Sie abends schnelle Entscheidungen treffen wollen.

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Lizenz zum SĂĽndigen

Möchten Sie ein guter Mensch sein? Wer möchte das nicht? Moralisch einwandfrei zu sein, gehört zu den erstrebenswerten Zielen. Wir lieben es, das Gefühl zu haben, ein guter, gerechter und tugendhafter Mensch zu sein. Allerdings hat dies seine Tücken. Offenbar haben wir einen kleinen Buchhalter in uns, der Soll und Haben penibel miteinander vergleicht.

Beispiele gefällig?

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