Muss es denn immer erst weh tun?

Zu den menschlichen Eigenarten gehört es, sich erst zu ändern, wenn es gar nicht mehr anders geht – wenn einem das Leben die Pistole auf die Brust setzt. Wenn man ernsthaft krank wird, seinen Job oder seinen Partner verliert und mit dem Rücken an der Wand steht, sind Änderungen im Leben nicht mehr zu vermeiden.

Gerade dann aber sind sie für die

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Nachts wird aus der Mücke ein Elefant

Schlafen Sie gut? Oder fahren Sie öfter im Gedankenkarussell? Manchmal ist es wie verhext: Abends im Bett machen sich die Gedanken selbstständig und kreisen immer um dasselbe Thema. Hätte ich lieber den Mund halten sollen? Was passiert, wenn das Gesagte in falsche Ohren gerät? Was hätte ich besser tun sollen? Oft dauert es Stunden, bis man einschläft, ohne eine Antwort auf die Fragen gefunden zu haben.

Auch wenn tagsüber etwas blöd gelaufen ist, der Grund für nächtliche Grübel-Attacken sind

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Schauen Sie nicht auf Ihr Brett

Ja, ich weiß, positiv zu denken ist wirklich nichts Neues. Das hat man schon tausend Mal gehört: Du musst ans Gelingen denken und nicht ans Scheitern. Du musst dir vorstellen, dass alles gut ausgeht. Du musst an dich glauben.

Diese Haltung trichtert man schon

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Alles weg`nde Leut`…

Sind Sie auch mit dem Erziehungssatz groß geworden: „Was sollen die Leute denken?“ Hängt er Ihnen heute noch nach? Würden Sie manchmal etwas anders machen, wenn „die Leute“ nicht wären? Der Humorist Otto Reutter sang schon in den 1900er-Jahren in einem seiner Couplets: „Wir sind, glaub’ ich, nur auf der Welt weg’n de Leut’, wir tun oft, was uns nicht gefällt, weg’n de Leut’.“

In meinen Seminargruppen, bei denen wir mit Familienstellen arbeiten, wird es sehr persönlich. Das liegt in der Natur der Sache. Als einmal eine Interessentin zögerte und zu bedenken gab: “Ich kann doch nicht vor anderen Menschen meine Probleme offenbaren”, antwortete eine erfahrene Gruppenteilnehmerin: “Na und? Glaubst du, andere haben nichts?” Eine schlichte Feststellung, die den Nagel auf den Kopf trifft.

Wie kann Ihnen diese gute Erkenntnis helfen, erbliebene mentale Gefängnismauern einzureißen? Was würden Sie alles tun, wenn es nur nach Ihnen ginge? Sogar sonntags die Wäsche raushängen? Oder den Rasen erst nächste Woche mähen? Oder gar „Schlimmeres“? Aus dem Kultfilm „Fight Club“ mit Brad Pitt stammt das treffende Zitat: „Von dem Geld, das wir nicht haben, kaufen wir Dinge, die wir nicht brauchen, um Leuten zu imponieren, die wir nicht mögen.“

Es gibt bestimmt noch vieles, was Sie tun oder lassen könnten. Für sich selbst – nicht weg’n de Leut’.

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

Dass Sie es ja nicht vergessen!

Ein Alptraum für jeden Menschen: Alzheimer oder Altersdemenz lässt uns das eigene Leben vergessen. Mit Recht, denn was unsere Persönlichkeit ausmacht, ist die Erinnerung. Gedächtniskünstler haben ihre Techniken, wie sie sich erfolgreich endlose Zahlenkolonnen, Gesichter und Namen oder Daten merken können.

In der Schule haben wir mit Eselsbrücken gelernt: „3-3-3, bei

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Gehen Sie in Ihre Telefonzelle

Sind Sie leicht zu verunsichern? Wird Ihnen schnell alles zu viel und es kommt Ihnen vor, als würden Sie die Kontrolle verlieren? Fühlen Sie sich oft bedrängt, ja würden Sie sogar manchmal am liebsten um sich schlagen oder treten?

Das Gefühl, Situationen oder Menschen schutzlos ausgesetzt zu sein, bedeutet

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Sagen Sie „Stopp“ zum süßen Brei

Können Sie sich gut abgrenzen? Gegen zu viel Anforderungen, die an Sie gestellt werden, die Informationsflut von Internet und Facebook oder gegen Verlockungen und Verführungen aus dem heutigen Schlaraffenland? Vielleicht haben Sie viel zu viel Töpfe auf dem Herd stehen, die überzukochen drohen.

Kennen Sie das Märchen „Der süße Brei“? Darin kocht ein Wundertopf

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Morgen ist heute schon gestern

Neigen Sie dazu, sich schnell aufzuregen, und sind Sie manchmal auch bei nichtigen Anlässen gleich auf hundertachtzig? Bewundern Sie heimlich Menschen, die auch in unliebsamen Situationen die Ruhe weg haben? Fragen Sie sich, wie sie das wohl machen?

Nun, als Erstes muss man sich immer vor Augen führen, dass es nicht

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Raus aus der Komfortzone!

Mal ehrlich: Machen Sie es sich auch gerne bequem? Fällt es Ihnen eher schwer, unliebsame Eigenarten zu verändern, Ihre Ansichten zu Dingen anzupassen oder auch einmal fünfe gerade sein zu lassen? Dann befinden Sie sich in guter Gesellschaft mit den meisten Menschen.

Sich aus seiner Komfortzone hinauszubewegen kostet

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Vorsicht beim mentalen Googeln

Wer das Internet nutzt, kennt Google. Ursprünglich nur als Suchmaschine gestartet, hat sich Google zu einem der mächtigsten Konzerne entwickelt. Was jemals im Netz erschien, wird von Google unweigerlich erfasst. Ähnlich funktioniert unser Gehirn: Alles, was wir jemals erlebt, erfahren oder gedacht haben, wird

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