Ende der 1960er-Jahre sorgte der Sexualaufklärer der Nation, Oswald Kolle, für Furore mit seinen Aufklärungsbüchern und Filmen. Deine Frau, das unbekannte Wesen hieß ein Bestseller. Mann und Kind als unbekannte Wesen folgten in derselben Machart. In dem heutigen Impuls möchte ich Ihnen keine neuen Erkenntnisse auf dem Gebiet der Sexualität präsentieren, sondern eine altbekannte Wahrheit: Andere Menschen sind anders. Gewissermaßen unbekannte Wesen.
Wie kann ein gutes Miteinander funktionieren, wenn alle Menschen anders sind? Ein wichtiger Baustein dafür liegt auf der Hand: Toleranz. Das bedeutet, andere Meinungen, Überzeugungen, Lebensweisen und Kulturen anzuerkennen und zu respektieren, auch wenn es nicht die eigenen sind. Es gilt, andere gelten zu lassen und ihnen das Recht zuzugestehen, anders zu sein, ohne zu verurteilen oder zu diskriminieren. Toleranz ist eine wichtige Grundlage für ein friedliches Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft.
Es geht aber nicht nur darum, in dieser Weise aufgeschlossen zu sein. Ein weiterer Schritt sollte sein, bewusst das Beste im anderen zu entdecken. Wenn Sie einem Menschen begegnen, der Ihnen zuwider ist, könnten Sie mit folgenden Gedanken spielen: Wenn ich eine Eigenschaft dieses Unsympaths übernehmen müsste und er eine von mir, welche wäre das? Wie würden Menschen, die ihn mögen, über diese Person sprechen? Wie sagte noch Adolf Tegtmeier (Wer kennt ihn noch?): Mensch bleiben!
Da dieser “Tipp” auch auch in anderen Medien erscheint, ist er in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de
