Machen Sie es sich gerne bequem? Warum umständlich, wenn es auch einfacher geht? In vielen Bereichen des Lebens ist dies absolut sinnvoll. Wir haben heute Möglichkeiten, von denen unsere Vorfahren nur träumen konnten. Die Rolltreppe oder den Aufzug zu nutzen, spart Kraft. Ein Navi bewahrt uns davor, ziellos suchend durch die Gegend zu fahren. Die Frage ist nur: Ist das Einfachere auch immer das Bessere?
Manchmal lohnt sich der unbequemere Weg. Wer die Treppe nimmt, tut aktiv etwas für seine Gesundheit und Fitness. Ohne Navi schult man die eigene Orientierung und lernt die Umgebung wirklich kennen, statt nur stumpf Ansagen zu befolgen. Die schwierigere Option zwingt uns dazu, bewusster zu handeln. Wenn wir handschriftlich Notizen machen statt zu tippen, verarbeiten wir Informationen tiefer.
Führen wir ein kompliziertes Gespräch persönlich statt eine schnelle Textnachricht zu senden, stärken wir die Beziehung. Unbequemlichkeit ist oft der Motor für persönliches Wachstum, Resilienz und echte mentale Stärke. Komfortzonen sind zwar gemütlich, aber dort wächst nichts. Stellen Sie sich deshalb einmal selbst die Frage: Tun Sie oft das Einfachere, nur weil es bequemer ist, und nehmen insgeheim in Kauf, dass es nicht das Bessere für Sie ist?
Mein Tipp: Seien Sie aufmerksam und spüren Sie genau hin. Nicht alles, was Mühe spart, bringt Sie im Leben wirklich weiter. Bequem ist eben nicht unbedingt besser, sondern nur bequemer. Wählen Sie beim nächsten Mal ganz bewusst die mühsamere Herausforderung, denn dort liegt Ihre Kraft.
Da dieser “Tipp” auch auch in anderen Medien erscheint, ist er in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de
