Das kann ich nicht

Bei einem Kurstreffen ging es ums Wassertrinken. Stilles Wasser, versteht sich. „Das kann ich nicht!“, rief eine Teilnehmerin wie aus der Pistole geschossen „Möchtest du es gerne können?“, fragte ich zurück. „Ja, schon, aber es geht nicht. Mein Hals ist wie zugeschnürt“, gab sie zurück. „Also gut“, so ich, „es wirklich zu wollen, ist der erste Schritt und der zweite ist, aufzuhören zu sagen ‚ich kann das nicht‘ oder ‚es geht nicht‘.“

Um etwas zu ändern, müssen wir unser

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Es soll endlich aufhören!

Kommen wir beim Coaching an den Punkt, an dem ich frage, was sich ändern soll, höre ich oft Antworten wie „Es soll aufhören wehzutun“, „Ich möchte keine Angst mehr davor haben“ oder „Die Naschsucht soll aufhören“. Das ist gut verständlich, denn Missstände bereiten Unbehagen. Allerdings führen so formulierte Ziele nicht aus der Sackgasse heraus, sondern tiefer in den Schlamassel hinein. Beschäftigt man sich damit, wie etwas nicht

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Schonen Sie Ihre Nerven

Könnten Sie manchmal an anderen Menschen verzweifeln, weil diese so uneinsichtig sind? Strapaziert es Ihre Selbstbeherrschung, ständig etwas einzufordern, was beharrlich ignoriert wird? Reißt Ihnen dabei öfter der Geduldsfaden?

Andere Menschen ändern zu wollen, gehört zu den Dingen im menschlichen Miteinander, die am meisten frustrieren und die Nerven aufreiben. Was tun, wenn weder Appelle an die Vernunft, Befehle oder Androhen von Konsequenzen fruchten?

Der griechische Philosoph Äsop hinterließ uns dazu eine Fabel:

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Nur noch kurz die Welt retten

Erledigen Sie Ihre Aufgaben meist auf den letzten Drücker oder zu spät oder gar nicht? Leiden Sie an chronischer Aufschieberitis? Reden Sie sich nicht damit heraus, Sie arbeiten unter Druck besser. Schneller vielleicht, aber besser bestimmt nicht. Druck und Stress erschlägt die Kreativität und wir hasten mit Scheuklappen drauf los. Möchten Sie künftig früher beginnen und umsichtiger Ihre Arbeit erledigen?

Dazu ein paar Empfehlungen aus meiner persönlichen Trickkiste. Bei wichtigen Dingen

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Spielen Sie nicht die beleidigte Leberwurst

Kritik ist nicht immer leicht zu ertragen. Zurechtweisungen schon gar nicht. Trotzdem lassen uns die lieben Mitmenschen nicht alles durchgehen. Wie können Sie mit Kritik umgehen? Fällt es Ihnen leicht oder haben Sie schwer daran zu schlucken? Werden Sie schnell aggressiv und schießen Sie zurück oder spielen Sie eher die beleidigte Leberwurst?

Kritische Bemerkungen empfinden wir oft als

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Wut tut gut

Bringt Sie leicht etwas auf die Palme? Könnten Sie manchmal Ihren Chef oder Partner erwürgen? Platzt Ihnen öfter der Kragen? Angenehm ist Ihnen das sicher nicht und mutwillig begeben Sie sich wohl nicht in solche Gefühlszustände. Kindern gesteht man zu, auch mal frech oder zornig sein zu dürfen, wenn ihnen etwas in die Quere kommt.

Bei Erwachsenen ist man nicht mehr so großherzig. Von ihnen erwartet man,

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Was wollte ich gerade?

Das ist eine der häufigsten Frage, die Menschen sich stellen. Je älter, umso häufiger. Wie viel Kellertreppen sind schon auf diese Weise unnötig strapaziert worden. Man muss aber nicht gleich mit Begriffen wie Alzheimer oder Demenz aufwarten, Unachtsamkeit ist meist viel zutreffender.

Die meisten Menschen führen einen ständigen Kampf gegen

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Seien Sie kein Schwamm

Kann man Sie leicht emotional herunterziehen? Sind Sie nach einem Gespräch oft deprimiert, aufgewühlt oder gereizt? Gehen Ihnen Probleme anderer leicht zu Herzen?

Dann haben Sie wahrscheinlich besondere empathische Fähigkeiten. Die Eigenschaft, gut mitfühlen zu können, ist sehr wertvoll, erfordert aber einen sorgsamen Umgang mit dieser Begabung. Die Gefahr ist,

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Gut ist völlig genug

Neigen Sie zu Perfektionismus? Wollen Sie alles bis ins kleinste Detail akkurat erledigen? Wenden Sie oft lange Zeit auf, um alles noch einmal genau zu überprüfen? Haben Sie trotzdem häufig das Gefühl, das wäre nicht gut genug?

Wahrscheinlich tröstet es Sie nicht, dass der Perfektionisten-Club viele

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Guten Morgen, liebe Sorgen …

Ist Ihr Kopfkino oft reif für einen Oscar? Malen Sie sich schon am frühen Morgen aus, was Schlimmes passieren könnte, und erst recht beim Einschlafen? Der Mensch besitzt im Gegensatz zu Tieren die Fähigkeit, die Zukunft bewusst vorwegzunehmen und zu planen. Ein Fluch und Segen zugleich.

Ein Segen, weil wir dieser Begabung unsere

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