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Gestern fiel mir eine Schneekugel aus unserer Weihnachtsdekoration in die Hände. Darin ein kleines verschneites Häuschen mit Tannenbaum. Einmal kräftig geschüttelt und wieder hingestellt und ich konnte mit zusehen, wie sich langsam alles wieder aufklarte. Ohne mich einzumischen, versteht sich. Einfach nur zuschauen, wie sich der „Schnee“ von selbst setzt und Klarheit in die Kugel bringt. Eigentlich ganz einfach, oder?

In unserem alltäglichen Leben geht die Weisheit der Schneekugel oft völlig unter. Ständig sind wir in Bewegung, beeilen uns, agieren, rütteln und schütteln. Aktivität und Betriebsamkeit entsprechen unserem Zeitgeist. Geduld war gestern, könnte die neue Devise lauten. In Wikipedia wird dieser offenbar antiquierte Begriff wie folgt definiert: „Das Wort Geduld (auch altertümlich: die Langmut) bezeichnet die Fähigkeit zu warten oder etwas zu ertragen.

Oft gilt Geduld als eine Tugend; ihr Gegenspieler ist die Ungeduld.“ Und weiter heißt es: „Als geduldig erweist sich, wer bereit ist, mit ungestillten Sehnsüchten und unerfüllten Wünschen zu leben oder diese zeitweilig bewusst zurückzustellen.“ Ich würde noch ergänzen: „Geduld ist zuzulassen, dass sich vieles von selbst ordnet, wenn man abwartet.“ Bleiben Sie trotzdem achtsam, um rechtzeitig einzugreifen, bevor etwas anbrennt.

Also dann: Üben Sie sich in Langmut. Haben Sie lange Mut zur Geduld. Übrigens: Ich habe mir die Schneekugel als Reminder auf den Schreibtisch gestellt.

Da dieser “Tipp” auch auch in anderen Medien erscheint, ist er in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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