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Leiden Sie manchmal unter Problemen, Enttäuschungen oder Seelennot? Gott sei Dank! Nein, das meine ich nicht zynisch. Ein Leben im Frieden-Freude-Eierkuchen-Modus bringt keine persönliche Weiterentwicklung und schwächt sogar unsere seelischen Widerstandskräfte. Aus neurobiologischer Sicht sind Probleme keine Störfaktoren, sondern notwendige Herausforderungen, damit das Gehirn seine Struktur verändern, Wissen festigen und sich weiterentwickeln kann.

Natürlich empfinden wir dies in solchen Momenten ganz und gar nicht so. Im Gegenteil: Berührt die Seelenpein empfindliche Bereiche, kann der Sog unserer Gedanken und Gefühle uns in einen emotionalen Abgrund ziehen. In dieser Verfassung zu reagieren, ist selten von Vorteil.

In meinem Coaching ist eine Grundregel, Abstand zu bewahren, um auch andere Sichtweisen auf die Dinge einzunehmen. So kann man dem Hilfesuchenden eine Hand reichen, damit er sich selbst aus dem Strudel seiner Misere herauszieht.

Diese Vorgehensweise nutze ich auch für meine persönlichen Engpässe: Anstatt mich von meinem Gedankenkarussell schwindelig drehen zu lassen, stelle ich mir die Frage, welche andere Sichtweise in dieser Lage meinem Klienten – oder im privaten Bereich einem guten Freund, der Hilfe sucht – guttun würde. Oft setze ich mich dafür in meinen Beratungssessel und stelle mir vor, ich säße mir selbst gegenüber.

Geraten Sie wieder einmal in Seelennot, kann eine kluge Frage sein: Was würde ich in dieser Situation einem guten Freund raten?

Da dieser “Tipp” auch auch in anderen Medien erscheint, ist er in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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