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Haben Sie sich heute schon beschwert? Über Unverschämtheiten, Pech oder die Ungerechtigkeiten der Welt? Vielleicht mit guten Gründen. Doch fühlen Sie sich danach besser, motivierter und tatkräftiger? Oder trübt das eher Ihre Stimmung und den Blick auf das Leben? Entschuldigen Sie die direkten Fragen, aber ich will auf etwas hinaus, das unser Lebensglück maßgeblich beeinflusst: Dankbarkeit.

Die Emotionsforschung zeigt, wie wertvoll Dankbarkeit für unser Wohlbefinden und einen gesunden Umgang mit Stress ist. „Wie bitte?“, mögen Sie jetzt denken. „Soll ich etwa für Pleiten, Pech und Pannen dankbar sein?“ Nein, nicht dafür. Aber nach belastenden Situationen können Fragen wie „Wofür war das gut?“, „Wofür kann ich rückblickend dankbar sein?“ oder „Wie gut, dass nichts Schlimmeres passiert ist“ sehr hilfreich sein.

Es geht darum, schwierige Erlebnisse bewusst nachzuarbeiten und sie als gemeisterte Herausforderungen auf dem Konto der Lebenserfahrung zu verbuchen. So entsteht innere Stärke statt dauerhafter Verbitterung.

Mein Rat: Nutzen Sie selbst kleine Widrigkeiten, um sich mit Dankbarkeit aufzuladen – wie an einer Tankstelle. Natürlich erst, wenn sich der Rauch des Ärgers verzogen hat. Am besten schaffen Sie sich dafür einen festen Ort: Ihre persönliche Dankstelle.

Bei mir ist das ein bequemer Fernsehsessel. Dort lasse ich besondere Ereignisse Revue passieren und suche nach dem, wofür ich dankbar sein kann. Und das Erstaunliche ist: Es gibt immer etwas zu finden.

Da dieser “Tipp” auch auch in anderen Medien erscheint, ist er in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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