Von Napoleon sagte man, vier Stunden Schlaf hätten ihm genügt. Er wird so zitiert: „Vier Stunden schläft der Mann, fünf die Frau, sechs ein Idiot.“ Die moderne Schlafforschung kommt zu völlig anderen Ergebnissen. Vielleicht hätte sich Napoleon die Niederlage von Waterloo erspart, wäre er eine Schlafmütze gewesen.
„Schlafmütze“ ist ein umgangssprachlicher Begriff für eine Person, die sehr gerne und viel schläft. Meist wird er auch spöttisch und abwertend benutzt. Gesundheitsexperten haben jedoch die enorme Wichtigkeit von ausreichendem und qualitativ hochwertigem Schlaf für die Gesundheit und Lebenserwartung nachgewiesen. Wer weniger schläft, hat zwar vordergründig betrachtet mehr Zeit für anderes. Auf der Strecke bleibt allerdings das zentrale Regenerationsprogramm des Körpers.
Erholsamer Schlaf ist essenziell für die Erholung von Knochen, Muskeln und Organen, stärkt das Immunsystem und fördert die Zellteilung sowie Zellerneuerung. Sieben bis neun Stunden Schlaf sollten es sein, damit das „Gehirnwäscheprogramm“ Informationen ins Langzeitgedächtnis befördern und Abfallproteine entsorgen kann. Sonst erhöhen sich die Risiken für eine Vielzahl von Gesundheitsproblemen, darunter Depressionen, Angststörungen, Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht und Demenz.
Ihre Erkenntnis? Eine Mütze voll Schlaf reicht nicht, um Ihr persönliches Waterloo abzuwenden. Nächste Woche schreibe ich mehr darüber.
Da dieser “Tipp” auch auch in anderen Medien erscheint, ist er in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de
