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„Ich erwarte nie etwas Positives, dann kann ich nicht enttäuscht werden“, verriet mir einmal ein Mitmensch. Das ist eine Art selbstverordnete Schutzimpfung gegen Enttäuschungen: keine Wünsche, kein Unglück, also dadurch Glück. Klingt irgendwie clever, funktioniert aber nicht. Unglücksvermeidung macht nicht glücklich, im Gegenteil.

Die Impfung ist also schlimmer als die Krankheit, vor der sie schützen soll. Die Injektionen gegen das Träumen und Wünschen verursachen auf Dauer seelisches Unwohlsein. Manche Menschen sind jedoch durch negative Erfahrungen zu blockiert, um freudige Erwartungen auszuhalten.

Wunschlos glücklich zu sein, erscheint als erstrebenswerter Zustand. Das ist aber vergiftet. Aus der Psychologie weiß man, wie schädlich es ist, Wünsche und Erwartungen zu unterdrücken. Wache Neugier, Vorfreude und Motivation bringen Leben in die Bude Ihres Daseins. Sie geben die Richtung vor, leiten unsere Handlungen und inspirieren uns, Ziele zu setzen und uns für deren Erreichung einzusetzen.

Dopamin, das Aktivierungshormon, wird freigesetzt. Ohne Wünsche fehlt der Antrieb. Der Motor stottert. Für unsere Beziehungen – privat oder geschäftlich – sind Erwartungen entscheidend, auch wenn diese zu Enttäuschungen führen können.

Glücksforscher raten: Lernen Sie von Kindern. Die sind voller Wünsche und Träume: „Wenn ich einmal groß bin …“ Das ist Ihnen zu naiv? Ein pessimistischer Glückverweigerer zu sein, ist keine verlockende Alternative.

Da dieser “Tipp” auch auch in anderen Medien erscheint, ist er in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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