Wenn Sie mal Dinge vergessen oder Ihnen ein Name nicht einfällt, haben Sie noch lange nicht Alzheimer. Jedoch ist diese Krankheit ein Schreckgespenst, die nach dem aktuellen Wissensstand nicht heilbar ist. Ausgelöst durch Ablagerungen und Eiweißknäuel sterben Nervenzellen ab. Nicht nur für die Betroffenen, auch für die Angehörigen ist der daraus entstehende Gedächtnisschwund eine Katastrophe.
1986 begann eine aufsehenerregende Studie. Forscher untersuchten akribisch und regelmäßig die Gehirne von über 600 Nonnen eines Ordens. 30 Jahre lang. Eine wissenschaftlich perfekte Ausgangslage, denn der Lebensstil der Klosterfrauen war gleich: Sie rauchten und tranken nicht und dröhnten sich nicht mit Social Media voll. Vielmehr aßen sie gesund und maßvoll, waren viel an der frischen Luft, pflegten friedvollen Kontakt miteinander und dienten ihrem Herrgott.
Die Hirnscans zeigten: Einige der alten Ordensfrauen hatten deutliche bis massive Alzheimermerkmale. Das Verblüffende war: Diese Frauen waren klar, orientiert und geistig rege. Wie das? Forscher nennen es kognitive Reserven. Das Gehirn baut Alternativwege, um weiter zu funktionieren. Dazu braucht es offenbar die richtigen Impulse. Der Lebensstil zählt. Kopf und Herz im Einklang haben, Sinnhaftigkeit und positive Emotionen wie Dankbarkeit, Demut und Freude sind weitere Zutaten. Viel Bewegung und geistig rege bleiben, nannten die Forscher als weitere Faktoren.
Spannend. Was tun Sie, um Alzheimer vorzubeugen?
Da dieser “Tipp” auch auch in anderen Medien erscheint, ist er in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de
