Letzte Woche wies ich auf die Risiken von schlechtem und nicht ausreichendem Schlaf hin. Gesundheitsexperten heben ihn auf die gleiche Stufe wie gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung und ein gutes Mindset. Grund genug, um Ihrer Nachtruhe vorrangige Priorität einzuräumen.
Allerdings hat jeder dritte Deutsche zumindest gelegentlich Schlafstörungen, jeder zehnte ist von einer chronischen Schlafstörung betroffen. Niemand macht das absichtlich, im Gegenteil: Wohl alle Betroffenen sehnen sich nach erholsamen Schlaf. Das heißt aber nicht, dass alle sich auch die Bedingungen dafür schaffen. Eine gute Abendroutine pflegen, sich rechtzeitig ins Bett legen, mindestens eine Stunde vorm Schlafengehen keinen Bildschirm mehr benutzen, aufputschende Getränke oder üppige Mahlzeiten vermeiden – alles Maßnahmen, die empfohlen, aber nicht zwangsläufig beherzigt werden.
Vielmehr scheint die naive Erwartung vorzuherrschen, es könne sich etwas ändern, ohne etwas zu verändern. Freilich ist es auch eine große Herausforderung, bei Stress und Sorgen das Gedankenkarussell anzuhalten. Von Schmerzen und Erkrankungen ganz zu schweigen. Die Lösung an Ihren Hausarzt delegieren zu wollen, ist keine Option.
Ob ich die Lösung habe? Nein. Nur Sie können wieder Ordnung in Ihren Schlafrhythmus bringen. Übernehmen Sie die Zuständigkeit, machen Sie sich kundig und schöpfen Sie alle Selbsthilfemöglichkeiten aus. Wenn gar nichts hilft, suchen Sie gute professionelle Hilfe.
Da dieser “Tipp” auch auch in anderen Medien erscheint, ist er in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de
