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Seit die Zivilisationskrankheit Burnout als gesellschaftliche
Bedrohung erkannt wird, haben Fachleute schnell das Gegenmittel
gefunden: Achtsamkeit. Ein wirklich gutes Mittel, wie
auch ich finde. Aber was ist das eigentlich, Achtsamkeit?

Sie ist nicht zu verwechseln mit der Vorsicht, mit der man zum
Beispiel achtsam mit wertvollem Porzellan umgeht. Die Wurzeln
findet man in der buddhistischen Tradition. Gemeint ist
eine bestimmte Art der Aufmerksamkeit: bewusst, im gegenwärtigen
Augenblick, ohne auf spontane innere Bewertungen,
Vorlieben oder Abneigungen reagieren. Im Alltag bewegen
wir uns oft wie ferngesteuert von unseren Programmen, die wir
durch Erfahrungen verinnerlicht haben. „Das kann ja wieder
nur mir passieren“, „Typisch Manfred, der weiß immer alles
besser“ oder „Ich weiß schon, wie das wieder ausgeht“, so
hören sich typische innere Dialoge an.

Achtsamkeit heißt, die Autopiloten ausschalten und darauf
achten, was Sie gerade erleben. So, als könnten Sie sich wie
eine dritte Person neutral beobachten. Ohne emotionale Einmischung,
ohne Bewertung, ohne Vorhersage, was daraus
wird. Auf diese Weise behalten Sie auch in unangenehmen,
emotional stressigen Situationen den Überblick, weil Sie mit
Ihren Gedanken, aufsteigenden Gefühlen und Körperempfindungen
in Kontakt sind. Üben Sie Achtsamkeit und
spüren Sie sich selbst wieder.

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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