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Helfen Sie gerne? Dann befinden Sie sich in guter Gesellschaft
mit den meisten Menschen. Schon Voltaire mahnte: „Human ist
der Mensch, für den der Anblick fremden Unglücks
unerträglich ist und der sich sozusagen gezwungen sieht, dem
Unglücklichen zu helfen.“ Untersuchungen ergeben, dass
Hilfsbereitschaft angeboren ist. Schon kleine Kinder und sogar
Schimpansen haben einen natürlichen Impuls zum Helfen.
Helfen wir anderen Menschen, wirkt sich dies positiv auf unser
emotionales und körperliches Wohlbefinden aus: Wir fühlen
uns ruhiger, verspüren eine tiefe innere Befriedigung oder
sogar ein Stimmungshoch, weil durchs Helfen schmerzstillende
Endorphine freigesetzt werden. So hat es die Natur wahrscheinlich
eingerichtet, um das Fortbestehen der Menschen zu
sichern, denn ohne gegenseitige Hilfe hätten wir in früheren
Zeiten kaum überlebt.

Das Bibelwort „Geben ist seliger denn Nehmen“ trifft also
offenbar tatsächlich zu. Ist Helfen folglich ein Genuss ohne
Reue? Leider nein! Zum guten Helfen gehören immer zwei:
einer, der Hilfe braucht und diese auch annehmen möchte, und
ein anderer, der Hilfe geben kann und dazu bereit ist. So
einfach sich dies anhört, so kann doch selbst gut gemeintes
Helfen auf beiden Seiten zu großen Problemen führen.

Mein Tipp: Sind Sie hilfsbereit, aber vergewissern Sie sich,
dass der andere auch wirklich Ihre Hilfe möchte.

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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