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Es ist nicht alles schön im Leben. Körperliches Unwohlsein kann
die Lebensfreude enorm beeinträchtigen. Auch Pleiten, Pech
und Pannen können einem das Leben ganz schön vermiesen.
Seinem Herzen Luft zu machen und sich über die Missstände zu
beklagen, kann vorübergehend eine kleine Entlastung bringen
und ist zudem sehr menschlich. Aber Vorsicht: Artet es zu
einem Dauerlamento aus, beginnt man sich zusätzliches Leid
selbst zu erschaffen.

Dies hängt mit der Bauweise unseres Gehirns zusammen. Alle
besonders emotionale Gedanken und Eindrücke hinterlassen,
je öfter sie wiederholt werden, in unserem Gehirn deutliche
Spuren. So gießt man mit Jammern und Wehklagen regelrecht
Öl ins Feuer und baut damit die negativen Erlebnisnetzwerke
aus. Auf diese Weise empfindet man negative Ereignisse
künftig noch intensiver. Je mehr man klagt umso stärker wird
das Missbefinden – und je schlechter man sich fühlt, umso mehr
beklagt man sich. Der Teufelskreis hat sich geschlossen!

Mein Tipp: Geht es Ihnen einmal nicht gut, dann gestehen Sie
sich Ihre negativen Gefühle zu, denn Verdrängen ist auch keine
Lösung. Passen Sie aber auf, dass sie nicht im Jammertal
stecken bleiben. Finden Sie positive Aspekte in Ihrem Leben
und schätzen Sie diese. So stärken Sie die positiven Netzwerke
im Gehirn und nehmen den Jammergefühlen die Nahrung.

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