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Ein Alptraum für jeden Menschen: Alzheimer oder Altersdemenz lässt uns das eigene Leben vergessen. Mit Recht, denn was unsere Persönlichkeit ausmacht, ist die Erinnerung. Gedächtniskünstler haben ihre Techniken, wie sie sich erfolgreich endlose Zahlenkolonnen, Gesichter und Namen oder Daten merken können. In der Schule haben wir mit Eselsbrücken gelernt: „3-3-3, bei Issos Keilerei“ oder „7-5-3, Rom schlüpft aus dem Ei“. Assoziationsketten sagen die Hirnforscher zu solchen Netzwerken, die in unserem Gehirn verknüpft sind. Wie kann das jeder für sich selbst nutzen? Legen Sie sich ein Tagebuch zu oder beginnen Sie ein Lebensarchiv. Es muss nicht viel Arbeit machen – täglich ein, zwei Eintragungen genügen völlig. Die Regelmäßigkeit machts. Fügen Sie immer das Datum dazu, man verschätzt sich leicht sogar um Jahre. Sie können es auch nach Themen wie Herkunftsfamilie, Ausbildung oder Urlaube ordnen.

Es ist völlig normal, dass Ihnen an manchen Tagen gar nichts Nennenswertes einfällt. Erkennen Sie, dass schon seit einiger Zeit nicht mehr viel los ist in Ihrem Leben, kann dies auch der Anstoß sein, Ihr Leben wieder mit mehr Inhalt zu füllen. Schaffen Sie sich positive Erinnerungsketten. Das tut garantiert Ihrer Lebensfreude gut.

Außerdem: Wenn man sich an ein glückliches, ausgefülltes Leben erinnern will, muss man ein solches geführt haben.

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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