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Es gibt so vieles, wofür man sich aufopfern kann: die Familie, das Geschäft, den Verein oder die Beziehung. Gut gemeint, keine Frage, das Dumme ist nur, dass es keinem wirklich etwas bringt. Wer Opfer bringt, wird selbst zum Opfer und das Gute, das man geben möchte, wird dadurch vermiest. Was nützt der Familie eine freudlose, enttäuschte Mutter oder dem Betrieb ein ausgebrannter Mitarbeiter? Oder würden Sie lieber auf Serviceleistungen verzichten und stattdessen eine gut gelaunte und entspannte Partnerin vorziehen?

Wenn Sie dazu neigen, sich aufzuopfern, ist der erste Schritt, sich dies bewusst zu machen. Vielleicht haben Sie in Ihrer Kindheit gelernt, dass Sie sich aufopfern müssen, um Liebe und Anerkennung von anderen zu bekommen, und das alte Programm läuft weiter, obwohl Sie längst erwachsen sind.

Verstehen Sie mich nicht falsch, es geht nicht darum, ein ungefälliger Egoist zu werden, der nur an sich selbst denkt. Wie immer finden wir das rechte Maß in der Mitte: Geben Sie gerne von dem, was Sie übrig haben: Zeit, Zuwendung, Ihre Kraft für kleinere oder größere Gefälligkeiten, die einem anderen das Leben erleichtern. So sind Sie mit dem anderen gut in Beziehung. Geizen Sie aber mit dem, was Sie selbst nicht haben.

Machen Sie sich bewusst: Sie werden nicht mehr geliebt, wenn Sie sich aufopfern, ganz im Gegenteil. Ein Grund mehr, sich lieber zu ent-opfern.

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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