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Kein Mensch kommt ohne Karambolagen durchs Leben. Wenn
Sie einen Fehler begangen oder jemanden verletzt haben,
gehen Sie möglichst umgehend auf die Person zu, um sich zu
entschuldigen. Rechtfertigen Sie sich dabei nicht, sondern
nehmen Sie Ihre Schuld auf sich. Zeigen Sie durch Ihr Mitgefühl,
dass es Ihnen wichtig ist, wie es dem Betroffenen geht. Am
besten von Angesicht zu Angesicht, nicht per Brief, E-Mail oder
SMS, wenn das möglich ist. Überlegen Sie, wie Sie den Schaden
beheben oder dem Anderen etwas Gutes tun können.

Sagen Sie, dass Sie aus Ihrem Fehler gelernt haben und dass Sie ihn
nicht noch einmal machen werden. Bei einer Entschuldigung
kommt es jedoch nicht nur auf die Worte an, sondern auf die Art
und Weise, wie Sie es tun. Bleiben Sie aufrichtig, nur eine ehrliche
Entschuldigung wird auch als solche wahrgenommen. Sie
müssen sich auch nicht kübelweise Asche über Ihr Haupt
schütten, die schlichten Worte „Es tut mir leid“ können Wunder
wirken, vorausgesetzt, es tut Ihnen wirklich leid.

Was geschehen ist, ist geschehen. Spielen Sie den begangenen
Fehler nicht herunter. Sorgen Sie vielmehr dafür, dass Sie ihn
nicht ein zweites Mal begehen. Denn: Irgendwann verliert jede
Entschuldigung an Wirkung. Nämlich dann, wenn Sie die
gleiche Person ein weiteres Mal auf dieselbe oder ähnliche Art
verletzen, geht jede Glaubwürdigkeit verloren.

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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