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Wer kennt nicht den schrulligen Opa aus Loriots Sketch
„Weihnachten bei Hoppenstedts“. Wir amüsieren uns über ihn
und dabei kann es leicht passieren, dass wir selbst zu einem
Opa Hoppenstedt zu werden. Nicht so kauzig und verschroben
vielleicht, aber ganz schön nostalgisch. Früher war alles besser
– dieses Gefühl schwingt oft mit. Offenbar hat es die Natur so
eingerichtet, dass wir angenehme Dinge besser behalten als
unangenehme. Vielleicht, damit wir nicht so schnell ins Hadern
kommen und die Flinte zu frühzeitig ins Korn werfen.

Was früher besser war: Man war jünger. Körper und Geist waren
frischer, unverbrauchter und vieles war aufregend: die erste
Liebe, die ersten Reisen, man entdeckte sich selbst, bestand
Prüfungen und Herausforderungen. Mit jugendlicher Unbefangenheit
riskierte man das pralle Leben. „Ich weiß nicht,
woher ich damals den Mut nahm, na ja, ich war noch jung und
unerfahren“, hört man oft ältere Menschen erzählen. Heute ist
man erfahren, hat schon viel Lehrgeld bezahlt und überlegt es
sich lieber dreimal, bevor man etwas wagt.

Was kann man tun? Sorgen Sie für Abwechslung und freudige
Erlebnisse. Lernen Sie sich wieder zu freuen wie kleine Kinder.
Machen Sie sich klar, wie gut es Ihnen geht, und werden Sie
kein Opa Hoppenstedt. Genießen Sie den Augenblick und
seien Sie für alles dankbar, was Ihnen das Leben schenkt.

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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