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Manche Rezepte sind ganz einfach. Der Arzt Dr. Störk vom
Stuttgarter Karl-Olga-Krankenhaus spielte 40 Patienten, die an
koronarer Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie litten, und
20 gesunden Kontrollpersonen unterschiedliche Musikstücke
vor. Meditative Musik, Walzer von Johann Strauß, sogar ein
unrhythmisches Streichquartett von Hans Werner Henze bei
jedem Musikstück fiel der Blutdruck der Patienten. Auch die
Spiegel der Stresshormone Kortisol, Adrenalin und Noradrenalin
sanken. Dabei spielte der Musikgeschmack der Probanden
keine Rolle.

Wäre das nicht auch etwas für Sie? Wichtig: Lassen Sie die
Musik nicht nebenher „dudeln“. Machen Sie eine Pause,
schließen Sie die Augen und lassen Sie sich ganz auf die Musik
ein. Das muss nicht lange sein, die von Dr. Störk verwendeten
Musikstücke dauerten weniger als sieben Minuten.

Aber nicht genug: Prof. Bastian und Dr. Kreutz (Universität
Frankfurt) fanden heraus, dass der Körper durch Singen
zusätzlich Immunstoffe produziert. Sängern wurden vor und
nach der Chorprobe Blut abgezapft. Der Vergleich zeigte, dass
der Wert von Immunglobulin A die Kenngröße der Immunkompetenz
durch das Singen deutlich stieg, und das umso
mehr, je größer die Freude beim Singen war. Trauen Sie sich
also, aus voller Kehle zu singen. Es muss nicht perfekt klingen,
um Ihnen gutzutun!

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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