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Dicke Luft im Büro oder in der Familie? Wie verhalten Sie sich am besten: einfach warten, bis diese verraucht ist, oder lieber offensiv ansprechen? Die bekannte amerikanische Psychologin Ruth Cohn rät zu dem Prinzip: „Störungen haben immer Vorrang.“ Aber wie kann man diese Störungen thematisieren, ohne noch mehr Öl ins Feuer zu gießen?

Respektieren Sie auf jeden Fall die Gefühle des anderen und räumen Sie ihm das Recht ein, sauer, enttäuscht oder wütend zu sein. Zeigen Sie ihm, dass Ihnen sein Empfinden nicht egal ist. Am besten in Frageform wie: „Ich merke, dass du geladen bist. Stört dich, dass …?“ Hören Sie genau auf die Antwort und gehen Sie auf die Gefühle ein anstatt auf die Sache. Sagen Sie, wenn es Ihnen leid tut, und drücken Sie aus, wie es Ihnen dabei geht. Fehl am Platz sind Vorwürfe und Unverständnis für die Empfindungen Ihres Gegenübers. Setzen Sie lieber auf Beruhigung und verwenden Sie Worte, die in freundlicheres Fahrwasser lenken.

Erst wenn die emotionale Stimmungslage entschärft ist, können Sie sich gemeinsam der Sache zuwenden. Lassen Sie erkennen, wie wichtig es Ihnen ist, die störenden Dinge zu klären und so zu regeln, dass sie künftig nicht mehr zu negativen Emotionen führen.

Sprechen Sie Störungen möglichst frühzeitig an, bevor Sie sich zur dicken Luft zusammenbrauen.

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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