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Meinen Sie es gut mit Ihren Lieben? Kommen Ihnen schnell gutgemeinte Ratschläge über die Lippen? Sogar solche, die nicht neu sind, sondern die Sie schon oft genug gepredigt haben? Bringt es Sie fast zum Verzweifeln, wenn der andere den guten Rat partout nicht annehmen, noch nicht einmal hören will?

„Das Gegenteil von gut ist gut gemeint“, brachte Kurt Tucholsky es schon vor hundert Jahren auf den Punkt. „Ja darf man denn gar nichts mehr sagen?“, höre ich Sie maulen. Doch, es ist gut, „den Mut zu haben, die Wahrheit in Liebe zu sagen“, wie es der Poet Antoine de Saint-Exupéry in einem Gebet formulierte.

Auch kann es hilfreich sein, neue Informationen zu bekommen, die man bisher nicht kannte. Aber erwarten Sie nicht, dass der andere Ihren Rat befolgen kann oder will. Selbst dann, wenn Sie offensichtlich recht haben. Fiele ihm das leicht, hätte er es längst getan. Hauen Sie ihm dasselbe immer wieder um die Ohren, halten Sie ihm lediglich den Spiegel seines Unvermögens vor. In diesem Sinne sind Ratschläge tatsächlich auch Schläge, wie ein altes Sprichwort besagt, und nicht nur ein Wortspiel. Was kann man tun?

Auch wenn die Einsicht schwerfällt: Am meisten hilft das Verständnis dafür, dass der andere im Moment nicht kann oder will. Zeigen Sie ihm auf diese Weise Ihre Verbundenheit und Liebe. Das ist das Einzige, was gut tut und den anderen stärkt.

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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