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Das ist eine der häufigsten Frage, die Menschen sich stellen. Je älter, umso häufiger. Wie viel Kellertreppen sind schon auf diese Weise unnötig strapaziert worden. Man muss aber nicht gleich mit Begriffen wie Alzheimer oder Demenz aufwarten, Unachtsamkeit ist meist viel zutreffender.

Die meisten Menschen führen einen ständigen Kampf gegen das Vergessen. Wo habe ich meine Brille hingelegt? Wie hieß noch einmal der Dingsda? Was wollte ich noch besorgen? Warum ist das Gedächtnis so unzuverlässig?

Vergessen ist eine wichtige Eigenschaft des menschlichen Gehirns. Hätte es allzeit alles parat, wäre der digitale Speicher hoffnungslos überlastet. Es muss sich deshalb ständig säubern. Um zu entscheiden, was wichtig ist und was weg kann, sucht es nach Emotionen, die daran kleben, oder Gewohnheiten.

Wollen Sie etwas nicht vergessen, müssen Sie es mit besonderer Aufmerksamkeit belegen. Das tun wir gewöhnlich nicht bei Alltagszeug, was wir im Keller holen wollen. Auch nicht bei Namen von Menschen, die uns genau genommen egal sind.

Um das Gehirn zu aktivieren, genügt es, die Erinnerungsspur zu vertiefen mit einem gedanklichen Zusatz wie „Herr Lenz wie in Veronika, der Lenz ist da“ oder „Mal sehen, ob die Kuchenform aus dem Keller sehr verstaubt ist“. Geben Sie allen Dingen, die Ihnen wichtig sind, Aufmerksamkeit. Den Rest opfern Sie einfach oder schreiben ihn sich auf.

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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