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Wussten Sie das: Bonsaibäume sind nur deshalb so klein, weil sie durch Wurzel- und Blattschnitt klein gehalten und in die gewünschte Wuchsform gebracht werden. Sonst könnten sie auf die Größe wie jeder andere Baum heranwachsen.

Oder umgekehrt: Jeder Baum kann auf diese Weise zu einem Bonsai geformt werden. Hat ein gesunder Baum in der freien Natur genügend Platz, eine gesunde Umgebung und positive Witterungseinflüsse, steht einem guten Wachsen und Gedeihen nichts mehr im Weg.

Ähnlich ist es bei einem jungen, gesunden Menschen. Dieser braucht ein gutes soziales Umfeld, liebevolle, ihn wertschätzende Bezugspersonen und genügend persönlichen Freiraum für ein gutes Wachstum. Das hätten Sie aber auch ohne mich gewusst und die allermeisten Eltern oder erwachsenen Verantwortlichen wissen dies zu berücksichtigen.

Aber wie ist das mit der Selbstbeschneidung? Leider setzen viele Menschen die Baumschere ohne Fremdeinwirkung bei sich selbst an. Mag sein aus Gewohnheit, die aus ihrer Erziehung oder Selbstbewertung erwachsen ist. Auch der Volksmund warnt uns eindringlich, nicht zu hoch zu fliegen, um nicht so tief zu fallen, oder auch Bescheidenheit sei eine Zier.

„Auch ungelebtes Leben geht zu Ende“, schreibt Erich Fried in einem Gedicht mit dem Gleichnis einer ausgetrockneten Taschenlampe und endet mit den Worten: „Da hättest du genauso gut leuchten können.“ Recht hat er!

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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