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Bringt Sie leicht etwas auf die Palme? Könnten Sie manchmal Ihren Chef oder Partner erwürgen? Platzt Ihnen öfter der Kragen? Angenehm ist Ihnen das sicher nicht und mutwillig begeben Sie sich wohl nicht in solche Gefühlszustände. Kindern gesteht man zu, auch mal frech oder zornig sein zu dürfen, wenn ihnen etwas in die Quere kommt.

Bei Erwachsenen ist man nicht mehr so großherzig. Von ihnen erwartet man, dass sie sich zusammennehmen. Also alles in sich hineinfressen? Das ist auch nicht gesund. Lieber das Rumpelstilzchen geben? Auch nicht das Wahre. Aber wo ist der gesunde Mittelweg?

Als Erstes gilt es, den Zorn zuzulassen. Stellen Sie ihn sich als Gift vor, das aus Ihrem Körper ausgeleitet werden muss, damit es keinen Schaden anrichtet. Unterscheiden Sie dabei zwischen Banalitäten und bedeutsamen Dingen. Bei Unwichtigem schnaufen Sie mal tief durch und regen Sie sich ab. „Ruhig, Brauner“, sagte eine meiner Klientinnen in solchen Momenten zu sich selbst.

Wut ist wie Angst oder Schmerz eine Emotion, die zeigt, dass etwas nicht in Ordnung ist und dringend behandelt werden muss. Es gilt, diese Power klug und zum Wohle aller Beteiligten gut zu nutzen.

Kennen Sie den Begriff „heiliger Zorn“? Das ist ein Zorn, den man dazu verwendet, um wichtige Veränderungen in die Tat umzusetzen. Nutzen Sie diese Energie, um vielleicht längst überfällige Konsequenzen zu ziehen.

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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