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Verzichten wir doch einmal darauf, Donald Trump für seine grenzenlose Egomanie und seinen krankhaften Narzissmus zu verurteilen. Das haben Sie bestimmt schon oft genug getan. Es gibt aber immer zwei Seiten einer Medaille. Schauen wir uns deshalb die andere Seite genauer an.

Es kann gar nicht oft genug betont werden, wie wichtig es ist, die eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen und gut für sich selbst zu sorgen. Oft wurde dieses Bewusstsein in der Erziehung abtrainiert. Stattdessen wurden Bescheidenheit und Ergebenheit bis hin zur Hingabe als erstrebenswerte Verhaltensmuster vorgelebt. Die Kehrseite der Medaille ist also auch nicht das Nonplusultra. Wichtig ist das Gleichgewicht und die gute Mischung dieser Polaritäten, wobei es auf die jeweilige Situation ankommt. Wie viel Trump würde Ihnen guttun? Im rechten Maß, versteht sich.

Mit großer Sorge sehe ich allerdings, dass Trump und andere Anführer seines Kalibers Selbstsucht und Rücksichtslosigkeit hoffähig machen und als Erfolgsweg anpreisen. Zwar gab es solche unsäglichen Despoten schon immer, aber in der heutigen Zeit mit den globalen Medien ist die Brisanz größer. Dass Bescheidenheit eine Zier ist und man ohne sie weiter käme, drückt der Volksmund spöttisch aus. Eleganter hat es Malcolm Forbes formuliert: „Auch der Bescheidene bekommt Anerkennung, vorausgesetzt, man erfährt von ihm.”

Was ich Ihnen also rate? Finden Sie Ihren goldenen Mittelweg und pflegen Sie beide Eigenschaften gleichermaßen. Bescheidenheit und Selbstbehauptung.

Da dieser “Tipp” auch auch in anderen Medien erscheint, ist er in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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