Wie gehen Sie mit Pleiten, Pech und Pannen um? Mit den kleineren und größeren Schicksalsschlägen des täglichen Lebens? Natürlich freut sich niemand, wenn das Handy ins gefüllte Waschbecken fällt, das Auto eine Beule bekommt oder gar ein Unfall geschieht. Negative Emotionen in solchen Momenten sind sehr menschlich. Sie wirken zudem wie ein Vergrößerungsglas für das Malheur: Ein verschüttetes Glas Rotwein macht die gesamte weiße Tischdecke unbrauchbar, obwohl der Fleck vielleicht nur wenige Prozent der Gesamtfläche einnimmt.
Mir hilft in solchen Momenten eine aus dem Lehrbuch der Positiven Psychologie stammende Technik, die zu einem sofortigen Perspektivwechsel sorgt: die 3x-Glück-Technik. Anstatt mit meinem Schicksal zu hadern, suche ich bewusst nach drei Dingen, die ich mit „Zum Glück …“ beginnen kann.
Ein Beispiel: Der Inhalt meiner umgeschütteten Kaffeetasse ergießt sich über meine Unterlagen. Die passende Gedanken: „Zum Glück ist alles gespeichert und ich kann es neu ausdrucken.” Oder: Zum Glück habe ich genug Zeit, es wieder in Ordnung zu bringen. Was fast immer greift, wenn einem nichts Gutes einfällt, ist: „Zum Glück ist nicht noch Schlimmeres passiert.“ Das Gute an diesem Vorgehen ist: Das Problem bleibt bestehen, aber die mentale Haltung ändert sich. Sie bleiben in Ihrer Kraft und der Stress reduziert sich.
Zum Schluss noch ein Tipp für Fortgeschrittene: Fragen Sie sich dreimal: „Was ist das Gute daran?” Was noch? Und was noch? Nein, das ist nicht zynisch, sondern Lebenskunst.
Da dieser “Tipp” auch auch in anderen Medien erscheint, ist er in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de
