Coaching-Blog

Simples Neujahrslied

Vorüber ist das alte Jahr,
Ich wünsche Glück zum neun!
Was euch das alte noch nicht war,
Soll euch das neue sein.

Ich greife zu dem vollen Glas,
Und trink es aus und sag,
Ich wünsche Jedem Alles was
Er selbst sich wünschen mag.

Ich wünsch euch Alles, was auch euch
Befriediget und reizt,
Und dass mit euern Wünschen sich
Der meinen keiner kreuzt!

So treten wir ins neue Jahr
Getrosten Mutes ein
Und was im alten noch nicht war,
Erfülle sich im neun!

Ludwig Eichrodt (1827-1892)

Weihnachten

Bäume leuchtend, Bäume blendend,
Überall das Süße spendend.
In dem Glanze sich bewegend,
Alt und junges Herz erregend –
Solch ein Fest ist uns bescheret.
Mancher Gaben Schmuck verehret;
Staunend schaun wir auf und nieder,
Hin und Her und immer wieder.

Aber, Fürst, wenn dir’s begegnet
Und ein Abend so dich segnet,
Dass als Lichter, dass als Flammen
Von dir glänzten all zusammen
Alles, was du ausgerichtet,
Alle, die sich dir verpflichtet:
Mit erhöhten Geistesblicken
Fühltest herrliches Entzücken.

(Johann Wolfgang von Goethe,
Deutscher Dichter 1749-1832)

Langweilen Sie sich mal wieder

Jeder kennt sie. Keiner mag sie. Für Kinder ist sie ein Horror, Erwachsene schämen sich davor: die Langeweile. Schade, denn Langeweile ist gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit eine Qualität, die sehr hilfreich sein kann. Trauen Sie Ihren Augen nicht, weil Langeweile von mir in den Himmel gehoben wird?

Friedrich Nietzsche hat Langeweile als

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Optimismus bis es weh tut

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Optimismus ist gut, gesund und kann sogar lebenserhaltend sein. Manische Positivität kann jedoch mehr Schaden anrichten, als es der Positivdenker jemals wollte.

„Alles wird gut.“ Mit diesem Spruch beschloss eine bekannte Fernsehmoderatorin gebetmühlenartig ihre Sendung „Leute heute“. Gut gemeint ist aber bekanntlich noch lange nicht gut. Trost und Zuversicht soll der Satz spenden, aber tut er das wirklich? Netter Versuch,

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Um des lieben Friedens willen

Ist es besser, einem Streit aus dem Weg zu gehen oder sich zu behaupten? Natürlich kommt es auf die Situation an und auf die Wichtigkeit des Streitthemas. Allerdings haben die meisten Menschen ihre besonderen Vorlieben, wie sie mit Zwist umgehen. Vom harmoniesüchtigen Beschwichtiger bis zum leicht auf Krawall gebürsteten Zeitgenossen reicht die Palette, die Gott schuf.

Jeder Mensch hat bewusst und unbewusst ein tief

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