Coaching-Blog

Carpe diem versus Alltagsroutine

Carpe diem – nutze den Tag. Von dem antiken Dichter Horaz stammt dieser Rat. Damit gemeint ist, jeden Tag unseres begrenzten Lebens zu genießen. Wörtlich übersetzt heißt carpe diem übrigens: Pflücke den Tag. Eine schöne Metapher, wie ich finde: sich den neuen Tag pflücken wie eine schöne Blume und sich daran erfreuen. Wie diese herrliche Blume wird der Tag mit ungenutzten Möglichkeiten vergehen. Unwiederbringlich.

Genug Pathos! Die Realität ist oft eine

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Den Gaul satteln – aber auch reiten!

Da nun das neue Jahr einige Tage alt ist, gestatten Sie mir die Frage: Haben Sie an Silvester gute Vorsätze gefasst? Wenn ja: Was ist daraus geworden? Wenn Sie sich jetzt ertappt fühlen, kann ich Sie trösten: Laut Umfragen haben 70 % aller Vorsätze eine Halbwertzeit von weniger als einer Woche. Ein Sprichwort lautet: „Gute Vorsätze sind wie ein Gaul, der zwar oft gesattelt, aber selten geritten wird.“

Warum ist das so? 99 % aller Silvestervorsätze haben

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Links oder rechts?

Erwarten Sie nun bitte kein politisches Statement – hier geht es um eine hochwirksame Vorgehensweise in Therapie und Coaching. Siegmund Freud, der vor gut hundert Jahren wertvolle Pionierarbeit leistete, käme aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ohne jahrelange Therapie, innerhalb kürzester Zeit, können sich Angstzustände, Phobien oder posttraumatische Belastungsstörungen in Luft auflösen. Wie das?

Dr. Francine Shapiro ist die Methode zu verdanken. Die Idee kam

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Simples Neujahrslied

Vorüber ist das alte Jahr,
Ich wünsche Glück zum neun!
Was euch das alte noch nicht war,
Soll euch das neue sein.

Ich greife zu dem vollen Glas,
Und trink es aus und sag,
Ich wünsche Jedem Alles was
Er selbst sich wünschen mag.

Ich wünsch euch Alles, was auch euch
Befriediget und reizt,
Und dass mit euern Wünschen sich
Der meinen keiner kreuzt!

So treten wir ins neue Jahr
Getrosten Mutes ein
Und was im alten noch nicht war,
Erfülle sich im neun!

Ludwig Eichrodt (1827-1892)

Weihnachten

Bäume leuchtend, Bäume blendend,
Überall das Süße spendend.
In dem Glanze sich bewegend,
Alt und junges Herz erregend –
Solch ein Fest ist uns bescheret.
Mancher Gaben Schmuck verehret;
Staunend schaun wir auf und nieder,
Hin und Her und immer wieder.

Aber, Fürst, wenn dir’s begegnet
Und ein Abend so dich segnet,
Dass als Lichter, dass als Flammen
Von dir glänzten all zusammen
Alles, was du ausgerichtet,
Alle, die sich dir verpflichtet:
Mit erhöhten Geistesblicken
Fühltest herrliches Entzücken.

(Johann Wolfgang von Goethe,
Deutscher Dichter 1749-1832)