Was machen Sie mit belastenden Gefühlen? Unterdrücken, verdrängen, Ihre Mitmenschen davon verschonen? Wissenschaftlich gesehen ist das genau der falsche Weg. In umfangreichen Studien ließ man Betroffene Belastendes beschreiben, ohne den Versuch zu unternehmen, es verändern zu wollen. Dies führte zu deutlichen Erleichterungen, die neuronal messbar waren. Weil alles einen Namen braucht, hielten diese Erkenntnisse unter dem Begriff „Affekt-Labelling“ in der Verhaltensforschung ihren Einzug.
Wenn wir unsere Gefühle in Worte fassen, beruhigt sich