Coaching-Blog

Fassen Sie Ihre Gefühle in Worte

Was machen Sie mit belastenden Gefühlen? Unterdrücken, verdrängen, Ihre Mitmenschen davon verschonen? Wissenschaftlich gesehen ist das genau der falsche Weg. In umfangreichen Studien ließ man Betroffene Belastendes beschreiben, ohne den Versuch zu unternehmen, es verändern zu wollen. Dies führte zu deutlichen Erleichterungen, die neuronal messbar waren. Weil alles einen Namen braucht, hielten diese Erkenntnisse unter dem Begriff „Affekt-Labelling“ in der Verhaltensforschung ihren Einzug.

Wenn wir unsere Gefühle in Worte fassen, beruhigt sich

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Wenn Gefühle zur Sucht werden

Angesichts einer Gefahr werden Botenstoffe ausgeschüttet, die das vegetative Nervensystem in einen Alarmzustand versetzen. Adrenalin, Noradrenalin oder Cortisol sorgen für einen gewaltigen Energieschub, der hohes Suchtpotenzial hat. Hält Stress länger an, kommt ein nachteiliger Effekt des Cortisols zum Tragen: Es kann ähnlich wie eine Droge auf Dauer abhängig machen.

Das Ergebnis: Unser Gehirn bevorzugt Bekanntes, egal ob es

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Wohin fährt Ihr Zug?

Kinder fahren gerne Karussell, Erwachsene Gedankenkarussell. Entschuldigen Sie bitte die Ironie, aber sich Sorgen zu machen und quälende Gedanken zu wälzen gehört nun mal zum Menschsein. Wohl dem, der einen guten Umgang damit gefunden hat. Ja, es ist möglich, die Kontrolle über unsere Gedanken zurückgewinnen und selbst zu bestimmen, auf welche Weise wir denken wollen. Im Grunde genommen sind Gedanken nur Vorschläge unseres Verstandes. Wir sind frei darin, diese anzunehmen oder abzulehnen.

Eine therapeutische Geschichte handelt von einem alten

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In Lösungen denken – nicht in Problemen

Hatten Sie schon einmal ein Problem? Oder gar schon öfter? Wenn ja, wie sind Sie damit umgegangen? Sehen wir es ganz praktisch: Das einzig Interessante an einem Problem ist die Lösung. Meist gibt es nicht nur eine Lösung. Das heißt aber nicht, dass uns eine auch gefällt und uns darauf einzulassen möchten.

Ein Problem besteht immer aus dem

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Gute Gewohnheiten – schlechte Gewohnheiten

Letzte Woche stellte ich die Frage, was besser ist: unter dem Motto carpe diem den Tag zu nutzen oder in gewohnter Alltagsroutine zufrieden zu leben? Würden Sie Ihr Gehirn fragen, gäbe es ein klares Votum für den Alltagstrott. Diesen kann es nämlich mit vertrauten, eingespielten Netzwerken abwickeln, ohne viel Energie zu verbrauchen. Energiesparen ist seit jeher eines der obersten Gebote im Gehirn.

Wenn ich dies im Seminar erkläre, fordere ich dazu auf, die

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