Coaching-Blog

Reden Sie respektvoll mit sich

Mit wem sprechen wir am häufigsten? Richtig mit uns selbst. Selbstgespräche zu führen ist nicht schrullig, sondern ganz normal. Die meisten gehen im inneren Dialog allerdings nicht allzu freundlich mit sich um, wie typische Sätze zeigen: „Das kann auch nur dir passieren!“, „Du hast dich wieder unsterblich blamiert!“, „Du bist ein Versager!“ oder „Wie kann man nur so blöd sein!“.

Von allen Urteilen, die wir in unserem Leben fällen, sind keine wichtiger als die Urteile, die wir über

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Mr. Spock oder Captain Kirk?

Sind Sie ein Kopf- oder ein Bauchmensch? Täglich müssen wir Entscheidungen treffen, kleinere, größere, belanglose oder wichtige. Oft fühlen wir uns zwischen zwei oder gar mehreren Alternativen hin- und hergerissen. Natürlich kann man eine Punkteliste führen und Vor- und Nachteile bewerten.

Aber was, wenn sich diese die Waage halten oder wenn der Kopf „ja“ errechnet, aber der Bauch rebelliert? Man könnte sich auch von guten Freunden oder

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Sprechen Sie gut über andere

Gottes Menschenzoo ist bunt. Über manche Exemplare kann man nur den Kopf schütteln oder sich sogar mächtig aufregen. Hat sich jemand falsch, ungewöhnlich oder kritikwürdig verhalten, wird über ihn geredet. Man erzählt, verurteilt oder wertet. Die Medien leben sogar davon.

Schauen Sie einmal genauer hin: Immer wenn wir schlecht über jemanden reden, werfen wir

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Kein Mensch muss müssen

„Ich muss noch…“ – Wie oft haben wir das schon gedacht oder gesagt. Das mag ja auch stimmen, aber passen Sie auf, was Sie denken. Und vor allem: wie Sie denken. Das Wort „muss“ ist ein Trigger, der in Ihrem Gehirn ein Gefühl von Druck, Zwang oder Unfreiheit auslöst. Sie drängen sich damit selbst in eine Opferrolle.

Verwenden Sie jedoch Formulierungen wie „Ich möchte …“ oder

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Osterzeit

Wenn die Schokolade keimt,
wenn nach langem Druck bei Dichterlingen
„Glockenklingen“ sich auf „Lenzesschwingen“ endlich reimt,
und der Osterhase hinten auch schon preßt,
dann kommt bald das Osterfest.

Und wenn wirklich dann mit Glockenklingen
Ostern naht auf Lenzesschwingen, –
dann mit jenen Dichterlingen
und mit deren jugendlichen Bräuten
draußen schwelgen mit berauschten Händen –
ach, das denk ich mir entsetzlich,
außerdem – unter Umständen -ungesetzlich.

Aber morgens auf dem Frühstückstische
fünf, sechs, sieben flaumweich gelbe, frische
Eier. Und dann ganz hineingekniet!
Ha! Da spürt man, wie die Frühlingswärme
durch geheime Gänge und Gedärme
in die Zukunft zieht,
und wie dankbar wir für solchen Segen sein müssen.

Ach, ich könnte alle Hennen küssen,
die so langgezogene Kugeln legen.

Joachim Ringelnatz (1883 – 1934)