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Eine „dusselige Kuh“, ein „Depp“ oder ein „Idiot“ ist schnell herausgerutscht. Freilich nicht Fremden gegenüber, nein, der Partner muss die Kröte schlucken. Mag sein, dass der oder die Andere sich falsch verhalten hat, aber warum behandeln wir die Menschen, die wir am meisten lieben, oft schlechter als völlig Fremde?

Warum zeigen wir uns verständnisvoll, wenn ein Kollege etwas vergisst, und reagieren gereizt mit „Auf dich kann man sich aber auch gar nicht verlassen!“ beim eigenen Partner? Warum gähnt er ungeniert, wenn sie etwas erzählt, oder sie schnauzt ihn an: „Du kannst mich mal, mach’s doch selbst.“

Wahrscheinlich glauben wir, uns dies den eigenen Lieben gegenüber leisten zu können. Viele Menschen sind so gestresst, dass sie sich in nahen Beziehungen keine Mühe mehr geben wollen. Sie halten die Liebe für einen Selbstläufer. Aber Liebe ist nicht so strapazierfähig, wie wir sie gern hätten.

Häufig sind es nicht die großen Vertrauensbrüche wie Fremdgehen, die sie kaputt machen, sondern die Anhäufung vieler kleiner Verletzungen und Respektlosigkeiten. Böse Worte vergisst der Andere nicht. Sie sind wie ein nicht abbaubares Gift, das sich im Herzen speichert und eine Beziehung auf Dauer töten kann. Lassen Sie wieder mehr Respekt in Ihre Partnerschaft einkehren, auch (oder gerade wenn) Sie nicht mehr frisch verliebt sind.

Dieser „Tipp“ erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der „Sie-Form“ verfasst. Weitere Tipps findest du au meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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