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Manchmal werde ich gefragt, woher ich all die guten Tipps
nehme, die jede Woche in der Zeitung stehen. Einfache Antwort:
„Ich beobachte mich selbst.“ Nicht, dass ich ein Beispiel
perfekter Lebenskunst wäre, weit gefehlt. Durch meine Selbstbeobachtung
erschließt sich eine Fundgrube von Unzulänglichkeiten,
Irrtümern und ungewünschten Gefühlszuständen.

Zu meiner Ehrenrettung sei gesagt: Ich bemühe mich zumindest,
damit klarzukommen. Dabei entdecke ich ungute Verhaltensmuster,
Eigenarten oder wunde Punkte. Wie hartnäckig
sich diese trotz der Erkenntnis halten! Ab einem gewissen Alter
(nicht erst mit 60), kommt man nicht mehr so einfach aus seiner
Haut heraus. Muss man auch nicht, aber man kann lernen,
einen besseren Umgang mit sich und seinen Macken zu finden.
Voraussetzung dafür ist, sich erst einmal zu erwischen.

Achtsamkeit heißt das Zauberwort. Es bedeutet, nicht sofort
gegen alles angehen, was einem so in die Quere kommt,
sondern innehalten und sich selbst spüren. Dabei gehe ich in
eine Selbstbeobachterposition, ohne Selbstverurteilung. Ich
beobachte nur, wie ich mich verhalte und dabei fühle. Wenn
ich dann etwas gefunden habe, was mir weiterhilft, schreibe
ich es auf. Auf diese Weise kommen Sie, verehrte Leserinnen
und Leser, in den Genuss, von meinen Unzulänglichkeiten zu
profitieren und den einen oder anderen guten Tipp zu lesen.

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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