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Probleme fordern uns oft bis an die Grenzen der Belastbarkeit.
Aber wie entsteht überhaupt ein Problem aus psychologischer
Sicht? Zunächst brauchen Sie eine Soll-Ist-Abweichung. Also:
Etwas soll anders sein, als es ist. Ein Umstand, den Sie so wie er
ist gut finden, kann nicht zu einem Problem werden. Wollen Sie
jedoch etwas anders haben, als es ist, haben Sie immer noch
kein Problem, aber eine Aufgabe. Erst wenn Sie alles versucht
haben, was in Ihrer Macht steht, und sich trotzdem nichts
ändern lässt und Sie das sehr belastet, dann sind alle
Komponenten beieinander, jetzt ein Problem zu haben.
Wahrscheinlich fühlen Sie sich dann machtlos.
Aber sind Sie das wirklich? Genau betrachtet ist das Problem
erst mit dem Gefühl der Machtlosigkeit entstanden. Wenn Sie
alles, wirklich alles getan haben und es nicht mehr in Ihrer
Macht liegt, Änderungen zu bewirken, dann gibt es nur eins:
Akzeptieren, was Sie nicht ändern können!
Nur darf man akzeptieren nicht mit resignieren oder mit klein
beigeben verwechseln. Befreiendes Akzeptieren braucht noch
zwei wichtige Zutaten: seine Konsequenzen daraus ziehen und
das Beste für sich selbst daraus machen. Wenn Sie dies tun,
dann öffnet sich die Tür, ein Problem auf intelligente Weise
loszuwerden.

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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