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Früher war nicht alles besser, aber vieles anders. Die Kommunikation im Zeitalter von Smartphones, Twitter und Facebook ist ein herausragendes Beispiel dafür. Glg (Ganz liebe Grüße), hdgdl (Hab dich ganz doll lieb), dad (Denk an dich) oder GN8 (Gute Nacht) – das sind Abkürzungen aus dem Netzjargon, an denen kaum ein User vorbeikommt. Sie entsprechen unserem Zeitgeist: kurz und knapp, schnörkellos und unpersönlich.

Zwischenmenschliche Kontakte sind und bleiben aber etwas sehr Persönliches, auch in Zeiten sozialer Netzwerke und elektronischer Kommunikation. Ein höflicher Umgangston sollte nicht nur am Handy eine Selbstverständlichkeit sein. „Bitte“ und „Danke“ und eine persönliche Anrede – so viel Zeit ist immer drin.

Wie wär’s denn sogar wieder einmal mit einer handgeschriebenen Postkarte, so wie man vor Jahren aus dem Urlaub gegrüßt hat. Zeigen Sie dem anderen, dass er Ihnen als Mensch wichtig ist. Heutzutage ist Menschlichkeit Gold wert. Stressforscher haben festgestellt, dass nicht die viele Arbeit, Hektik oder Zeitnot den meisten Stress verursachen, sondern das Gefühl, allein gelassen zu sein und keine Unterstützung zu haben.

Eines der wirkungsvollsten Mittel, um Stress- und Angstgefühle wirkungsvoll zu reduzieren, ist demzufolge menschliche Wärme. Bitte nehmen Sie es persönlich!

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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