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Zugegeben, die Überschrift will aufhorchen lassen. Wurde uns nicht immer gepredigt, gerade auf unsere Gefühle zu achten? Gefühle werden von Gedanken und Eindrücken gesteuert. Je bedrohlicher diese sind, umso heftiger die Gefühle. Die Biochemie verändert sich, das vegetative Nervensystem strafft die Körperspannung, wir werden aufgerüttelt. Oder uns erscheint alles in Butter. Dann glätten sich die körperlichen Wogen und im Gesicht spiegelt sich ein entspanntes Lächeln wider.

Haben wir Entscheidungen zu treffen, sind Gefühle von erheblicher Bedeutung. Was aber, wenn der Verstand nach gründlicher Überprüfung der Angelegenheit ausdrücklich zustimmt, sich aber ein mulmiges Gefühl einschleicht? Worauf soll man vertrauen, auf den Verstand oder das Gefühl?

Nun, der Verstand hat Zugriff auf alle erlernten kognitiven Potenziale. Davon gibt es sicher eine Menge, aber sie sind begrenzt. Das Unbewusste hat jedoch den Schlüssel für die Blackbox all Ihrer Eindrücke und Erlebnisse Ihres gesamten Lebens. Diese wirken auf Ihr Nervensystem bei allen großen und kleinen Entscheidungen. Erkennt es versteckte Gefahren, die dem Verstand durchgerutscht sind, dann ist es prima. Blockiert es jedoch mit Erlebtem aus früheren, heute nicht mehr relevanten Kontexten, dann ist es hinderlich.

Was tun? Benutzen Sie Ihren Verstand und Ihr Gefühl. Überprüfen Sie jedoch, woher Ihr Gefühl kommt.

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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