Dicker Körper – dicke Gründe – Teil 5

Jeder Körper ist ein Unikat

Jeder Embryo im Mutterleib entwickelt sich unverwechselbar individuell. Selbst eineiige Zwillinge. Bekanntlich sind die Fingerabdrücke niemals gleich. Es gab in der Menschheitsgeschichte seit 3 Millionen Jahren noch nie einen völlig gleichen Menschen und es wird ihn auch nie geben. Es sind nicht nur die Gene, die Erbanlagen, die uns in die Wiege gelegt wurden, auch die Situation vor und während der Schwangerschaft, die Em­pfindungen der Eltern, der Sippe, oder die Rolle und Aufgabe im Familiensystem bringen wir schon bei der Entbindung mit auf die Welt.

Danach machen wir unsere Erfahrungen, speichern jede Wahrnehmung ab und verbinden diese mit anderen, sodass sich ein Neuronennetzwerk und eine Software entwickelt, wie es individueller und komplizierter nicht sein kann. Leider gibt es dafür kein Bedienungshandbuch…

Dies unterscheidet uns von Maschinen, die von Menschenhand gebaut sind und die verlässlich nach physikalischen oder mechanischen Gesetzen funktionieren. Von dem finnischen Psychologen Ben Furmann stammt die schöne Methaper, dass der Mensch keine Billardkugel sei, die je nachdem wie der Billardstock sie trifft, in welchem Winkel, mit welchem Druck usw. vorausberechenbar verlässlich in ein bestimmtes Loch trifft oder nicht. Das menschliche Wesen ist aber keine Billardkugel, sondern vielmehr wie ein Hund, dem man ein Stück Holz an den Kopf wirft. Dieser kann sich entweder angegriffen fühlen und beißen, sich winselnd davon trollen und mit dem Stöckchen im Maul zurückkommen, weil er glaubt, man wolle mit ihm spielen.

Wissenschaften wie Physik, Mathematik oder Chemie wollen reproduzierbare Versuchs­anordnungen, was mit toter auch Materie möglich ist. Der Körper ist aber ein beseeltes Wesen, deshalb können in der Medizin und in der Psychologie keine wissenschaftlichen Maßstäbe in diesem Sinne angelegt werden.

Bei toter Materie gilt die Formel Ursache = Wirkung (vgl. Billardkugel). Bei Lebewesen, insbesondere bei uns intelligenten Menschen kommt ein weiterer Faktor hinzu: Unsere Erwartung. Daher kommt beispielsweise auch der Placebo-Effekt, wenn das Scheinmedikament mit der Erwartung eingenommen wird, es wäre ein Wirkstoff darin.

Aber nicht nur bei Medikamenten hat dies eine zentrale Bedeutung: In alles Bereichen unseres Lebens steuert unsere Erwartung die Realität, wie wir aus der Quantenphysik wissen. Deshalb versetzt unser Glaube tatsächlich Berge, wie es schon in der Bibel steht. Was dies für unseren Körper bedeutet wird oft völlig unterschätzt.

Wieder zurück zur Entwicklung des Menschen und seiner Software: Jeder Eindruck, den wir wahrnehmen wird mit seiner ganz eigenen Bedeutung im Gehirn gespeichert und mit einem emotionalen Ablagesystem sortiert. So nimmt jeder Geschehnisse ganz individuell auf. Dazu ist unser Gehirn mit einer Überzahl an Neuronen (Hirn­zellen) ausgestattet, die insbesondere in den ersten 6 Lebensjahren prägend gefüllt werden. Alles Erleben aus der Schulzeit, Jugend und bis zum heutigen Tag hat uns als individuelles, unvergleichbares Wesen heranreifen lassen.

So bilden sich im Laufe unseres Lebens:

  • Haltungen, Einstellungen
  • Verhaltensgewohnheiten
  • Konditionierungen
  • Vorlieben, Neigungen
  • Glaubenssätze
  • Gefühlsmuster
  • Bewältigungsstrategien

um nur wenige Schlagworte in dem ganz persönlichen Ablagesystem der individuellen Software zu nennen. Alles was wir erleben wird von unserer Software (in der Amygdala) in Sekundenbruchteilen bewertet und an das autonome Nervensystem weitergeleitet. Dieses steuert alle Körperfunktionen und was wir spüren, nennen wir Gefühle. Gefühle sind also Körperreaktionen aufgrund von Eindrücken unserer Psyche.

In diesem Sinne ist alles psychosomatisch (Soma = Körper), natürlich auch das Übergewicht. So wird auch verständlich, warum jeder Körper anders reagiert. Es gibt so viele Gründe für Übergewicht wie es Menschen gibt.

Übergewicht dient aber nicht nur als Schutz zum Bewältigungen der Urgefahren und zum Befriedigen elementarer Grundbedürfnisse, sondern auch unseren Wachstums­bedürfnissen (vgl. Bedürfnispyramide von Abraham Maslow).

So kann das Essen das Gefühl vermitteln nicht zu kurz zu kommen, sich auszu­agieren, Langeweile zu kompensieren, sich nicht reglementieren zu lassen oder sich zu Belohnen. Wir haben ein sehr sensibles Empfinden für Gleichgewicht in allen Bereichen unseres Lebens. Wir sind den ganzen Tag engagiert, geben sehr viel und brauchen entsprechende Belohnung als Ausgleich. Ist das Belohnungssystem permanent im Defizit, kann Essen eine wichtige Belohnungsfunktion einnehmen.

Auch kann das Übergewicht unserem Ich- und Selbstverwirklichungsbedürfnis ganz individuelle Ausdrucksmöglichkeiten verleihen.

maennchen_birneFazit:

Die ganz persönliche Software ist unvergleichbar. Sie
steuert die Körperfunktionen und bestimmt das Gewicht.
Alles ist psychosomatisch. Gründe für Übergewicht
können ganz unterschiedlich sein.

Dicker Körper – dicke Gründe – Teil 4

Wenn der Körper mehr Fett braucht um sich gegen die Urgefahren zu schützen, fordert er mehr Nahrung an. So meldet sich verstärkt Hunger. Sind die Grund­bedürfnisse befriedigt und wird kein Fett als Schutz gebraucht, stellt sich weniger Hunger ein.

Der Körper macht selbstständig alles, was für sein Überleben und das Befriedigen seiner Grundbedürfnisse gebraucht wird. Das kann in alle Richtungen gehen: Er wird abnehmen, wenn er es für sinnvoller hält zu Flüchten (sich verdünnisieren) und er wird zunehmen, wenn er es für sinnvoller hält, zu erstarren oder sich zu verstecken.

Trennen sich z.B. Partner kann dies beim einem zur Gewichtsabnahme führen (Flucht nach vorne) oder bei einem anderen zur Gewichtszunahme (Rückzug). Der Hunger und das Essverhalten wird dementsprechend gesteuert: Entweder Trost­essen oder Appetitlosigkeit. Welche Version der Körper wählt, hängt von seinen individuellen Programmen, der Software ab.

maennchen_birneFazit:

Diäten und Lightprodukte aktivieren im Körper den Hungersnot-Status und das Fettspeicherprogramm. Fühlt der Körper sich bedroht, aktiviert er seine Überlebens­programme. Das kann Gewichtsabnahme (Flucht) bedeuten oder Gewichtszunahme (Erstarrung).

Dicker Körper – dicke Gründe – Teil 3

Angst zu verhungern

Jede kalorienreduzierte oder einseitige Diät, löst im Körper Reaktionen aus, die ihm seit Urzeiten bei Hungersnöten das Überleben sicherte: Er fährt den Stoffwechsel runter, beginnt Muskulatur abzubauen, weil diese die meiste Energie verbrauchen und geht in den Energiesparmodus. Bekommt er wieder ausreichend zu essen, aktiviert er sein Fettspeicher­programm und rüstet auf für die nächste Hungernot.

Aber nicht nur das Aushungern durch Diäten führt zum verstärkten Aufbau von Fettreserven, sondern auch die sogenannten Light- oder Diätprodukte oder Fastfood. Davon wird der Körper nicht satt. Er muss sich quasi mit der Lupe die Nährstoffe in einem Berg von Nahrungsmüll suchen. Zwar füllt sich der Magen, so dass vorübergehend das Hungergefühl zum Verschwinden gebracht wird, aber es hält nicht lange an. Ernährt man sich überwiegend mit nährstoffarmer Kost, schaltet der Körper bald auf Dauerhungersnot um und das Fett­speicherprogramm läuft auf vollen Touren.

Bekanntlich lebt aber der Mensch nicht nur vom Brot allein. Wir haben auch Bedürfnisse, die befriedigt werden möchten. Ist das nicht der Fall, entsteht psy­chischer Hunger z.B. nach Zuwendung, Zärtlichkeit, Geborgenheit, mehr Abenteuer oder Hunger auf Sexualität, um nur wenige Beispiele zu nennen.

Psychischer Hunger, fehlende seelische Nahrung kann im Körper den gleichen Fettspeichermodus auslösen wie fehlende stoffliche Nahrung.

Gefressen oder getötet werden

Bedrohte der viel zitierte Säbelzahntiger unsere Steinzeitvorfahren, aktivierte sich in Sekundenbruchteilen das Stressüberlebensprogramm, denn um zu überleben musste unser Vorfahre nun kämpfen oder flüchten. Der Körper muss also etwas tun: Ausgelöst von den Stresshormonen verstärkt sich die Atmung heftig um mehr Sauerstoff in die Muskulatur zu pumpen, das Herz rast um mehr Energie in die Kraftwerke zu bringen, die Pupillen weiten sich und alle verfügbare Energie wird in das Blut geschickt. Kurz: der Körper mobilisiert alle Reserven, weil es um Leben und Tod geht. Der Körper muss jetzt alles dafür tun um stark und schnell zu sein. Schlanksein ist dafür von Vorteil.

Ist jedoch Kämpfen oder Flüchten nicht mehr Erfolg versprechend, bleibt unserem Vorfahren nur noch die Möglichkeit sich zu verstecken und tot zu stellen. Zu diesem Zweck fährt der Körper alles herunter, was jetzt den Totstellmodus stören würde. Er aktiviert sein Fettspeicherprogramm, denn er muss nun alles dafür tun um möglichst geschützt zu sein. Jetzt ist ein dickes Fell von Vorteil.

Heutzutage geht es bei Gefahren in den seltensten Fällen um Leben und Tod, aber die körperlichen Reaktionen laufen genauso ab. Auch ist Kämpfen oder Flüchten meist nicht angesagt und somit läuft alles auf den Totstellmodus hinaus. Je nach dem ob es der Körper als sinnvoller erachtet zu Kämpfen oder Flüchten oder sich tot zu stellen, ist es für ihn besser schlank oder dick zu sein. Je nachdem wird er das Fettspeicherprogramm aktivieren oder aussetzen. Dazu fordert er die notwendige Nahrung an. Das ist der Grund dafür, warum machen Menschen bei Stress nichts hinunterbringen und abnehmen und andere verstärkt Hunger bekommen und zunehmen.

Erfrieren

Tiere haben ein Winterfell und in der kalten Jahreszeit mehr Speck auf den Rippen. Der Mensch, der „nackte Affe“, lernte Feuer zu machen und sich ein künstliches Fell zu schaffen. Trotzdem leistet auch der Körper seinen Beitrag, dem Kältetod zu entgehen. Friert er, fängt er an zu zittern um durch Bewegung etwas Wärme zu erzeugen. Reicht das nicht aus, drosselt er den Fettstoffwechsel um die wärmende Speckschicht zu vergrößern. Menschen in nördlichen Ländern haben deshalb auch genetisch bedingt einen robusteren Körperbau als Südländer.

Aber nicht nur bei realer Kälte, sondern auch bei seelischer Kälte kann der Körper genauso reagieren: die Schilddrüse erhält die Anweisung den Stoffwechsel zu ver­langsamen. Das Gefühl nicht gemocht oder ernst genommen zu werden, Missachtung, Missbrauch, Abwertung, sich selbst nicht mögen – die Liste, was seelische Kälte verur­sachen kann, ist unendlich lang und kann bei jedem Menschen recht unterschiedlich sein.

Genauso kann der Betroffene auch in den Kampf oder Fluchtmodus gehen um seelischer Kälte zu begegnen. Je nachdem, was der Körper für sinnvoller erachtet, will er eher schlank oder eher übergewichtig sein. Den Körper interessiert dabei nicht die Ästhetik oder unseren Wunsch nach Schlanksein. Für ihn hat das Beseitigen von lebensbedrohlichen Gefahren oberste Priorität. Der Körper unterscheidet dabei auch nicht, ob es sich um physische oder psychische Kälte handelt.

Ersticken

Wer schon einmal Luftknappheit erlebt hat, weiß, wie heftig unser Körper darauf reagiert. Es kann in unserem Leben viele Situationen geben, in denen wir seelisch kaum noch Luft bekommen, uns in die Ecke gedrängt fühlen, keinen Raum für uns haben oder unsere eigenen Belange erstickt werden.

Ein körperlicher Airbag kann uns das Gefühl der Enge und Atemnot etwas nehmen. So lässt sich dies besser aushalten und der Körper verschafft uns mehr Raum.


Vereinsamen

Der Mensch ist ein Rudeltier, wie beispielsweise auch Wölfe. Ohne das Rudel war das Überleben in früheren Zeiten kaum möglich. So zählt menschliche Nähe auch heute noch zu den Grundbedürfnissen. Der Staufenkaiser Friedrich II wollte herausfinden, welche natürliche Sprache den Menschen gegeben ist und machte ein schlimmes Experiment: Er lies Babys nach der Entbindung ernähren, aber die Ammen durften nicht mit ihnen sprechen. Keines der Kinder überlebte das erste Jahr. Sie starben an fehlender Zuwendung und Vereinsamung.

Wie kann der Körper auf diese Lebens­gefahr reagieren? Nun, er kann sich ge­wichtiger machen, körperlich mächtig, eine Sonderstellung einnehmen, oder sich auch unsichtbar machen und unter einer dicken Fettschicht verstecken, sich zurücknehmen um andere besser er­scheinen zu lassen oder auch dünn, zerbrechlich oder krank werden um die Zuwendung der anderen zu erzwingen. Es kann in alle Richtungen gehen.

Auch hier gilt: Je nachdem, was der Körper zur Beseitigung einer lebensgefährlichen Bedrohung als beste Möglichkeit erkennt, Dicksein oder Dünnsein, das wird er wählen. Dabei dienen ihm auch Rollenvorbilder, innere Haltungen oder Empfin­dungen. Psyche und Körper sind untrennbar miteinander verbunden und reagieren wechselseitig.

Dicker Körper – dicke Gründe – Teil 2

Überlebensprogramme

Um der wahren Lösung näher zu kommen machen wir uns zunächst einmal klar, dass alle überlebenswichtigen Körperfunktionen von dem vegetativen Nervensystem selbsttätig gesteuert werden: Atmung, Herzschlag, Verdauung, Stoffwechsel, Halten der Körper­temperatur, um einige Beispiele zu nennen. Es wird auch das autonome Nervensystem genannt, weil es autonom, also völlig selbstständig arbeitet. Wir haben darauf willentlich nur einen sehr geringen Einfluss.

Die Atmung können wir z.B. nur in einem sehr begrenzten zeitlichen Rahmen verändern, auf den Herzschlag, die Verdauung oder auf den Stoffwechsel haben wir überhaupt keinen direkten Einfluss.

Für den Körper hat das Überleben die allerhöchste Priorität. Ist der Körper Gefahren ausgesetzt, die das Überleben gefährden oder beeinträchtigen, reagiert er sehr sensibel darauf. Dabei macht er kaum einen Unterschied, ob es sich um eine unmittelbare reale Be­drohung handelt oder nur um eine vorgestellte. Die Angst aktiviert so oder so körperliche Rettungsmaßnahmen. Im Gehirn sind diese im Limbischen System angelegt und dagegen haben wir mit Willenskraft, die in der Großhirnrinde (Präfrontaler Cortex) repräsentiert ist, keine Chance.

Aber auch auf nicht lebensbedrohliche Einflüsse reagiert der Körper autonom. Es genügt an eine Zitrone zu denken und schon läuft das Wasser im Mund zusammen. Das ist eine sehr sinnvolle Reaktion, denn die Zitronensäure muss verdünnt werden. Dummerweise reagiert der Körper bereits auf die Vorstellung einer Zitrone.

Genauso schwitzen wir in der Sauna, weil der Körper durch Schweiß kühlen will oder er macht Fieber, wenn ein Krankheitserreger eingedrungen. Mit jedem Grad erhöhter Temperatur verdoppeln sich die Abwehrkräfte. Ist die Gefahr gebannt, geht das Fieber von selbst wieder zurück.

Machen wir uns zunächst einmal klar, was in der evolutionären Entwicklung der Menschen immer die größten Lebensgefahren waren:

  • Verhungern
  • Gefressen oder getötet zu werden
  • Erfrieren
  • Ersticken
  • Vereinsamen

In der heutigen Zeit sind all diese Gefahren im Normalfall so gut wie ausge­schlossen, aber der Körper reagiert noch genauso sensibel, allein auf die Vor­stellung. Das bedeutet, das autonome Nervensystem gibt eindeutige Anweisungen, vermeintlich lebenserhaltenden Maßnahmen auszuführen.

 

maennchen_birneFazit:

Überleben hat für den Körper höchste Priorität, alles andere ist untergeordnet. Er unterscheidet dabei nicht zwischen realen und gedachten Gefahren.

Dicker Körper – dicke Gründe – Teil 1

Nichts geschieht in unserem Leben einfach so aus Zufall. Alles hat seine Gründe – gleichgültig ob wir diese Gründe verstehen oder nicht. Hat der Körper mehr Gewicht als normal wäre, hat auch dies seine Gründe. Oberflächlich betrachtet könnte man zuviel und ungesundes Essen und zuwenig Bewegung als Gründe nennen. Oder zuviel Stress, womit man den wahren Gründen schon etwas näher käme.

Als logische Konsequenz dieser Begründungen resul­tieren dann alle üblichen Maßnahmen zur Bekämpfung des Übergewichtes wie Diäten oder zumindest gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, Stressreduzierung und vieles mehr.

Leider stellt sich in den meisten Fällen nicht der gewünschte Erfolg ein. Sei es die fehlende Willenskraft für das Durchhalten, ein starkes Verlangen nach Süßigkeiten oder anderen „verbotenen“ Genuss­mitteln oder dass der Körper nicht (mehr) in der gewünschten Weise auf diese Abnehmmaßnahmen reagiert.

Es stellt sich nun die Frage, ob die oben aufgeführten Gründe für das Übergewicht die wirklich richtigen sind und ob die daraus resultierenden Maßnahmen vielleicht völlig an der wahren Lösung vorbei gehen. Suchen wir vielleicht an der falschen Stelle, weil es scheinbar logisch ist und alles andere auch mühsam wäre? Das erinnert mich an eine kleine Geschichte, in der jemand unter dem Schein der Straßenlaterne nach seinem verlorenen Schlüssel sucht. Andere, die ihm dabei helfen fragen nach einer Zeit ob er auch sicher den Schlüssel dort verloren habe. „Nein, ganz woanders“, antwortet dieser, „aber dort wäre es zu dunkel um zu suchen“.

maennchen_birneFazit:

Die wirklichen, ursächlichen Gründe für Übergewicht
haben wenig mit Essen und Bewegung zu tun.
Der Schlüssel liegt ganz woanders.