Coaching-Blog

Dann friss eben nicht so viel…

Eine Kursteilnehmerin des Gewichtsreduktionskurses klagt mir ihr Leid: Ihr Mann habe kein Verständnis für ihre Situation. „Was will denn der Egold dir viel sagen? Dann friss eben nicht so viel und dann wirst du auch nicht so fett!“, tönt er.

Unterstellt man ihm großherzig eine positive Absicht, dann hat er trotzdem alles falsch gemacht, was man falsch machen kann: Er hat sie entmutigt, verletzt, abgewertet und nicht zuletzt ihr Druck gemacht. Die negativen Auswirkungen liegen auf der Hand. Genau genommen hat er genau das Gegenteil von dem getan, was ein gutes Verhaltenstraining ausmacht.

Aufgabe des Verhaltenstrainers, eines Coachs, kann nicht sein, Druck auszuüben, mit erhobenem Zeigefinger schlechtes Verhalten anzuprangern oder Kontrolleur zu spielen. Dies führt bei Erwachsenen bestenfalls zum vorübergehenden Gehorsam und zum Strohfeuer. Vielmehr ist es die Aufgabe des Coachs zu motivieren und seinen Klienten mit geeigneten Techniken behilflich zu sein. Hypnose und Meridianklopfen haben sich dafür bestens bewährt. Wertschätzung und Selbstverantwortung des Klienten sind oberstes Gebot.

Ein solches Verhaltenstraining mit Dauerwirkung führe ich seit 20 Jahren durch. Wenn es Sie interessiert, lade ich Sie zu einem kostenlosen Vortrag dazu ein, am Sonntag, 13.1. oder Samstag, 19.1., jeweils um 15 Uhr im Institut. Keine Anmeldung nötig. Einfach kommen. Neue Kurse ab Ende Januar.

Ein Jahr ist nichts

Morgen geht das Jahr 2018 zu Ende. Ich wünsche dir etwas Zeit und Muße, um einmal innezuhalten und zu spüren, was du dir von dem neuen Jahr wünschst. Das lesenswerte Gedicht von Hanns von Gumppenberg kann dir vielleicht dabei ein bisschen helfen.

Ein Jahr ist nichs

Ein Jahr ist nichts, wenn man’s verputzt,
ein Jahr ist viel, wenn man es nutzt.
Ein Jahr ist nichts, wenn man’s verflacht;
ein Jahr war viel, wenn man es ganz durchdacht.
Ein Jahr war viel, wenn man es ganz gelebt;
in eigenem Sinn genossen und gestrebt.
Das Jahr war nichts, bei aller Freude tot,
das uns im Innern nicht ein Neues bot.
Das Jahr war viel, in allem Leide reich,
das uns getroffen mit des Geistes Streich.
Ein leeres Jahr war kurz, ein volles lang:
nur nach dem Vollen misst des Lebens Gang,
ein leeres Jahr ist Wahn, ein volles wahr.
Sei jedem voll dies gute, neue Jahr.

(Hanns von Gumppenberg)

Sag’s mit Wilhelm Busch

Morgen ist Heilig Abend. „Was könnte ich zu diesem besonderen Anlass meinen geschätzten Leserinnen und Lesern mit dem allsonntägliche „Tipp der Woche“ mit auf den Weg geben?“, fragte ich mich. Eine Geschichte vielleicht oder lieber ein Gedicht? Nichts Alltägliches sollte es sein, aber auch nichts Geschwollenes. Weihnachtlich, aber nicht kitschig. Besinnlich, aber nicht rührselig. Wer bringt Rettung in meiner Not? Altmeister Wilhelm Busch ist es, der vor über 200 Jahren mit Worten und Zeichenstift auf humorvolle Art Weisheiten verbreitete und nebenbei so manchem Spießbürger einen Spiegel vorhielt.

Hätt einer auch fast mehr Verstand
als die drei Weisen aus Morgenland
und ließe sich dünken, er wär wohl nie,
dem Sternlein nachgereist wie sie;
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen lässt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl:
Des Wundersternes von dazumal.

Ein Freund, ein guter Freund…

„… das ist das Schönste, was es gibt auf der Welt“ – sangen einst die “Drei von der Tankstelle“. Wie wahr. Verhaltensforscher haben in Studien belegt, dass funktionierende Freundschaften und gute soziale Kontakte einer der wichtigsten Garanten für ein langes und gesundes Leben sind. Wohl dem,

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Das Geheimnis der kleinen Schritte

Gibt es etwas, was Sie an sich selbst stört? Was Sie gerne ändern möchten, was aber nicht so recht gelingen möchte? Nicht der innere Schweinehund ist schuld, sondern vielleicht die falsche Taktik. Die meisten Menschen machen nämlich den Fehler, zu viel von sich selbst zu verlangen. Ernährung umstellen, keine Süßigkeiten mehr, das Rauchen aufgeben, täglich eine Stunde joggen und am besten alles gleichzeitig. Und zwar ab sofort. Dass dies nicht gut gehen kann,

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Lachen Sie sich einen Ast

Hätten Sie es gewusst? Kinder lachen durchschnittlich etwa 300 Mal am Tag, ein Erwachsener höchstens 15 Mal. Es soll sogar Zeitgenossen geben, für die dies ein Monatspensum wäre … Dabei weiß doch jeder: Lachen ist gesund. Aber weil wir keine Kinder mehr sind, müssen wir das Lachen erst wieder lernen.

Kein Witz: Der indische Arzt

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