Coaching-Blog

Ein bisschen mehr

Es bleiben nur noch wenige Stunden, bis wieder ein neues Jahr beginnt. Ich wünsche dir etwas Zeit und Muße, um einmal innezuhalten und zu spüren, was du dir von dem neuen Jahr wünschst. Das lesenswerte Gedicht von Peter Rosegger kann dir vielleicht dabei ein bisschen helfen.

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Du selbst bist das Geschenk

Heute, an Heiligabend, möchte ich dich nicht wie sonst mit einem inhaltsschweren Tipp aus meiner Feder beglücken. Vielmehr leihe ich mir bei Joachim Ringelnatz wohlpointierte Worte zum Thema Schenken aus, und serviere sie dir zum Festtag. Wohl bekomm’s!

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Altes Bild in neuem Rahmen

Vermeiden Sie es, sich unangenehme Dinge schönzureden? Daran tun Sie gut! Fakten zu verdrehen, die Augen zu verschließen oder Blauäugigkeit sind kein guter Umgang mit den Herausforderungen des Lebens. Viel besser ist es, der Realität ins Auge zu sehen und dementsprechend zu handeln. Gestatten Sie mir aber eine Anmerkung:

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Ich meine es doch nur gut!

Meinen Sie es gut mit Ihren Lieben? Kommen Ihnen schnell gutgemeinte Ratschläge über die Lippen? Sogar solche, die nicht neu sind, sondern die Sie schon oft genug gepredigt haben? Bringt es Sie fast zum Verzweifeln, wenn der andere den guten Rat partout nicht annehmen, noch nicht einmal hören will?

„Das Gegenteil von gut ist gut gemeint“, brachte Kurt Tucholsky es schon vor hundert Jahren auf den Punkt. „Ja darf man denn gar nichts mehr sagen?“, höre ich Sie maulen. Doch, es ist gut, „den Mut zu haben, die Wahrheit in Liebe zu sagen“, wie es der Poet Antoine de Saint-Exupéry in einem Gebet formulierte.

Auch kann es hilfreich sein, neue Informationen zu bekommen, die man bisher nicht kannte. Aber erwarten Sie nicht, dass der andere Ihren Rat befolgen kann oder will. Selbst dann, wenn Sie offensichtlich recht haben. Fiele ihm das leicht, hätte er es längst getan. Hauen Sie ihm dasselbe immer wieder um die Ohren, halten Sie ihm lediglich den Spiegel seines Unvermögens vor. In diesem Sinne sind Ratschläge tatsächlich auch Schläge, wie ein altes Sprichwort besagt, und nicht nur ein Wortspiel. Was kann man tun?

Auch wenn die Einsicht schwerfällt: Am meisten hilft das Verständnis dafür, dass der andere im Moment nicht kann oder will. Zeigen Sie ihm auf diese Weise Ihre Verbundenheit und Liebe. Das ist das Einzige, was gut tut und den anderen stärkt.

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

Hätte, hätte, Fahrradkette

„Hätte ich das Problem früher erkannt, dann wäre es nicht so weit gekommen!“ „Hätte ich doch anders gehandelt, ginge es mir heute besser!“ Machen Sie sich öfter solche Gedanken?

Dann haben Sie eine Fahrkarte in die Unzufriedenheit. Worte wie „hätte“, „wäre“ oder „könnte“ sind wie Ohrfeigen für Entscheidungen oder

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Sehen Sie die andere Seite der Medaille

Mit der Zufriedenheit ist es so eine Sache. Obwohl unsere Lebensbedingungen ungleich komfortabler sind als die zu Zeiten unserer Eltern oder gar Großeltern, heißt das nicht, dass mit Wohlstand auch Wohlbefinden in der heutigen Zeit angekommen ist.

Im Vergleich zu anderen Ländern nehmen die Deutschen

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