Sind Sie manchmal kurz davor, zu explodieren, oder könnten Sie aus der Haut fahren? Das ist sehr menschlich. Aber wie gehen Sie mit Ihrer Wut um? Schlucken Sie sie herunter, wenn Sie sich ungerecht behandelt, enttäuscht oder übergangen fühlen? Oder entlädt sie sich an den Menschen in Ihrer Nähe?
Beides ist keine gute Lösung. Unterdrückte Wut verschwindet nicht einfach, sondern schadet Ihrer Gesundheit. Wenn Sie Ihre Wut an anderen auslassen, treffen Sie die Falschen und erzeugen neues Konfliktpotenzial – oft begleitet von einem schlechten Gewissen.
Es gibt einen besseren Weg: Nehmen Sie sich ein Blatt Papier oder Ihr Handy und schreiben Sie alles auf, was Sie wütend macht. Unzensiert, direkt aus dem Bauch heraus und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Wenn Schreiben nicht Ihr Ding ist, ziehen Sie sich in ein stilles Kämmerchen zurück oder gehen Sie in die freie Natur und schreien Sie Ihren Zorn heraus. Die Wut will gesehen werden, damit sie abfließen kann.
Dann beginnt der wichtigste Schritt: Erforschen Sie, was genau Sie so wütend macht. Welche alten Verletzungen, Erfahrungen oder wunden Punkte werden gerade berührt? Gibt es Konflikte oder Erlebnisse, mit denen Sie noch keinen inneren Frieden gefunden haben?
Begegnen Sie sich dabei mit Mitgefühl statt mit Selbstkritik. Jede Erkenntnis bringt Sie sich selbst ein Stück näher. Wenn es Ihnen danach besser geht, dürfen Sie stolz auf sich sein.
Mein Tipp: Machen Sie sich diesen Umgang mit der Wut zur Gewohnheit!
Da dieser “Tipp” auch auch in anderen Medien erscheint, ist er in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de
