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Haben Sie auch manchmal das Gefühl, dass Ihre Polstermöbel
mit einer unsichtbaren Pattex-Schicht bestrichen sind, die sich
bei Körperwärme mit Ihren Klamotten verklebt? Dann
zerplatzen alle guten Vorsätze wie Seifenblasen. Ein Teil von
Ihnen, vielleicht der Vernunftanteil oder der Gesundheitsanteil,
mahnt zur Bewegung, aber ein anderer Anteil hat in dem
Moment das Heft in der Hand. Es nützt nichts, diesen als
„inneren Schweinehund“ zu beschimpfen und ihn bekämpfen
zu wollen. Viel mehr braucht es Verständnis und Akzeptanz für
das Bedürfnis, sich auszuruhen oder einfach mal faul zu sein.
Der gute Umgang mit sich selbst ist der gleiche wie mit einem
kleinen Kind: liebevoll und konsequent zugleich. Fehlt eins von
beiden, tut es dem Kind nicht gut.
Sagen Sie also zu sich selbst: „Ich verstehe, dass du jetzt keine
Lust hast und lieber faulenzen möchtest. Lass uns aber
wenigstens 10 Minuten was tun und wenn es dir nicht gut tut,
hören wir wieder auf.“ Wenn Sie sich mit diesem inneren
Entschluss erheben, verliert das Pattex sofort an Klebekraft.
Vielleicht hat der Körper jetzt sogar Lust, mehr zu machen,
sobald er erst einmal in Bewegung gekommen ist. Der Appetit
kommt bekanntlich beim Essen und die Lust kommt beim Tun.

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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