Coaching-Blog

Auch Indianer kennen Schmerzen

Gefühle zeigen ist nicht jedermanns Sache. Verbirgt jemand seine Gefühle, bedeutet das nicht, dass er keine hat. Vielmehr kann es bewusste oder unbewusste Gründe geben, die Gefühle stecken zu lassen. Wir lernen sehr früh, wie wir glauben sein zu müssen, um den Erwartungen unserer Bezugspersonen zu entsprechen – oder auch unseren eigenen. Schon kleine Kinder (nicht nur Jungs) werden traktiert mit Sprüchen wie „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ oder „Was nicht tötet, härtet ab“.

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So kann es nicht weitergehen!

„Nichts ist so beständig wie der Wandel“, sagte schon der griechische Philosoph Heraklit 500 v. Chr. Es gibt zwei Arten von Veränderung: aufgezwungene oder selbst gewählte Veränderung. Wird die Mutter plötzlich zum Pflegefall, muss der Arbeitgeber Konkurs anmelden oder erleidet man einen schweren Unfall, dann sind das aufgezwungene, nicht vorhersehbare Schicksalsschläge, die es zu verkraften gilt.

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Wer hat die Fernbedienung für Ihre Gefühle

Ist etwas passiert, folgt die Suche nach einem Schuldigen auf dem Fuße. Sei es für schlimme Dinge wie Unfälle oder für vergleichsweise harmlose Missgeschicke oder Kränkungen. Anscheinend braucht es die menschliche Natur, den Übeltäter ausfindig zu machen und auf Wiedergutmachung oder zumindest auf Reue zu hoffen.

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Wenn ich einmal reich wär‘

Im Musical „Anatevka“ singt Tevje, der Milchmann, das emotionale Lied von der Sehnsucht nach Wohlstand und Reichtum. Was er alles tun würde, wenn er einmal reich wär’! „Bräuchte nicht zur Arbeit – wi di wi di bum“, schmettert er hingebungsvoll.

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Lieber Rose statt Mimose

Haben Sie eine dünne Haut? Fühlen Sie sich schon bei Kleinigkeiten angegriffen oder beleidigt und ziehen sich in Ihr Schneckenhaus zurück? Genügen unachtsame Bemerkungen, um Sie aus dem Gleichgewicht zu bringen?

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Achten Sie auf Ihre Grenzen

Sie sind ein freier Mensch und können tun und lassen, was Sie möchten. Allerdings: Wenn Sie nicht Ziegen hüten auf der Alm, stecken Sie mitten in der „Zuvielisation“: zu viel Konsumangebote, zu viel Informationsflut, zu viel Unrast, zu viel Getriebensein. Unser Turbokapitalismus ist ein erfolgreiches System – wir leben im materiellen Reichtum. Aber wir zahlen einen hohen Preis dafür:

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