Gefühle zeigen ist nicht jedermanns Sache. Verbirgt jemand seine Gefühle, bedeutet das nicht, dass er keine hat. Vielmehr kann es bewusste oder unbewusste Gründe geben, die Gefühle stecken zu lassen. Wir lernen sehr früh, wie wir glauben sein zu müssen, um den Erwartungen unserer Bezugspersonen zu entsprechen – oder auch unseren eigenen. Schon kleine Kinder (nicht nur Jungs) werden traktiert mit Sprüchen wie „Ein Indianer kennt keinen Schmerz“ oder „Was nicht tötet, härtet ab“.
Coaching-Blog
So kann es nicht weitergehen!
„Nichts ist so beständig wie der Wandel“, sagte schon der griechische Philosoph Heraklit 500 v. Chr. Es gibt zwei Arten von Veränderung: aufgezwungene oder selbst gewählte Veränderung. Wird die Mutter plötzlich zum Pflegefall, muss der Arbeitgeber Konkurs anmelden oder erleidet man einen schweren Unfall, dann sind das aufgezwungene, nicht vorhersehbare Schicksalsschläge, die es zu verkraften gilt.
„Wer im Herzen, keinen Frieden hat, der hat ihn auch nicht außen.“
Zitat der Woche 35.KW/2017 von:
Johann Geiler von Kaysersberg
War der bedeutendste deutsche Prediger des ausgehenden Mittelalters.
geboren 16.03.1445 in Schaffhausen (Kanton Schaffhausen), Schweiz
gestorben 10.03.1510 in Straßburg (Bas-Rhin), Frankreich
Wer hat die Fernbedienung für Ihre Gefühle
Ist etwas passiert, folgt die Suche nach einem Schuldigen auf dem Fuße. Sei es für schlimme Dinge wie Unfälle oder für vergleichsweise harmlose Missgeschicke oder Kränkungen. Anscheinend braucht es die menschliche Natur, den Übeltäter ausfindig zu machen und auf Wiedergutmachung oder zumindest auf Reue zu hoffen.
„Alles Leben steht unter dem Paradox, dass, wenn alles beim Alten bleiben soll, es nicht beim Alten bleiben darf.“
Zitat der Woche 34.KW/2017 von:
Franz von Baader
War ein deutscher Arzt, Bergbauingenieur und Philosoph.
geboren 27.03.1765 in München (Bayern), Deutschland
gestorben 23.05.1841 in München (Bayern), Deutschland
Wenn ich einmal reich wär‘
Im Musical „Anatevka“ singt Tevje, der Milchmann, das emotionale Lied von der Sehnsucht nach Wohlstand und Reichtum. Was er alles tun würde, wenn er einmal reich wär’! „Bräuchte nicht zur Arbeit – wi di wi di bum“, schmettert er hingebungsvoll.
„Schwierigkeiten sind dazu da, um wachzurütteln, nicht um zu entmutigen. Der menschliche Geist entwickelt sich stark durch Konflikte.“
Zitat der Woche 33.KW/2017 von:
William Ellery Channing
War ein US-amerikanischer Prediger und Theologe.
* 07.04.1780 in Newport (Albany), USA
†02.10.1842 in Bennington (Vermont), USA
Lieber Rose statt Mimose
Haben Sie eine dünne Haut? Fühlen Sie sich schon bei Kleinigkeiten angegriffen oder beleidigt und ziehen sich in Ihr Schneckenhaus zurück? Genügen unachtsame Bemerkungen, um Sie aus dem Gleichgewicht zu bringen?
„Wer nicht vergessen kann, aus dem wird nichts Gescheites.“
Zitat der Woche 32.KW/2017 von:
Søren Kierkegaard
War ein dänischer Philosoph und Theologe.
* 05.05.1813 in Kopenhagen, Dänemark
†11.11.1855 in Kopenhagen, Dänemark
Achten Sie auf Ihre Grenzen
Sie sind ein freier Mensch und können tun und lassen, was Sie möchten. Allerdings: Wenn Sie nicht Ziegen hüten auf der Alm, stecken Sie mitten in der „Zuvielisation“: zu viel Konsumangebote, zu viel Informationsflut, zu viel Unrast, zu viel Getriebensein. Unser Turbokapitalismus ist ein erfolgreiches System – wir leben im materiellen Reichtum. Aber wir zahlen einen hohen Preis dafür: