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„Nichts ist so beständig wie der Wandel“, sagte schon der griechische Philosoph Heraklit 500 v. Chr. Es gibt zwei Arten von Veränderung: aufgezwungene oder selbst gewählte Veränderung. Wird die Mutter plötzlich zum Pflegefall, muss der Arbeitgeber Konkurs anmelden oder erleidet man einen schweren Unfall, dann sind das aufgezwungene, nicht vorhersehbare Schicksalsschläge, die es zu verkraften gilt.

Andererseits gibt es erzwungene Veränderungen, die sich bei realistischem Betrachten schon länger abgezeichnet haben. Hätte man dann selbst rechtzeitig Korrekturen oder Wandel vorgenommen, wäre dieser vielleicht eleganter, auf jeden Fall aber selbstbestimmter vonstatten gegangen. Hier liegt der Unterschied zwischen Agieren und Reagieren: Wer seine Veränderung in regelmäßigen Abständen selbst wählt, der bekommt im Leben weniger aufgezwungene Veränderung.

Ein proaktiver Lebensstil bedeutet: Ich wähle meine Ziele, plane, bereite mich vor und denke voraus. Reaktiv zu sein heißt, ich reagiere nur auf das, was kommt, ich bin Spielball, ich komme nur ins Handeln, wenn ich dazu gezwungen werde. Bestimmen Sie selbst, was für Ihr Leben besser ist. Christoph Lichtenberg lehrte vor gut 200 Jahren: „Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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