Wie gehen Sie mit Ihren Problemen um? Schauen Sie sich erst einmal in Ruhe an, worum es eigentlich geht, und suchen Sie dann nach der passenden Vorgehensweise? Oder neigen Sie zu schnellen Lösungen, die früher einmal funktioniert haben? Die Gefahr dabei besteht, sich noch tiefer hineinzureiten.
Coaching-Blog
Einfach mal Esel sein
Ich lese gerne. Sehr gern sogar. Meistens Bücher und Fachartikel, die mir in meinem Beruf – meiner Berufung – weiterhelfen. Wenn ich Muse habe, wie an Feiertagen, nehme ich mir gerne wieder einen meiner Schätze aus der Kindheit vor: „Das Wilhelm Busch Album“. Hier ist eines meiner Lieblingsgedichte:
„Kein Mensch ist geschäftlich erfolgreich, wenn er seine Arbeit nicht liebt.“
Zitat der Woche 11.KW/2017 von:
Florence Scovel Shinn
War eine amerikanische Künstlerin und spirituelle Lehrerin.
geboren 24.09.1871 in Camden (New Jersey), USA
gestorben 17.10.1940 in New York City (New York), USA
Die Höflichkeit der Könige
Pünktlichkeit ist die Höflichkeit der Könige. Diese Redewendung geht auf den Ausspruch des französischen Königs Ludwig XVIII zurück. Bitte entschuldigen Sie, wenn ich in diesem Tipp auf Selbstverständlichkeiten hinweise. Können Sie die nachstehenden Punkte für sich abhaken, freuen Sie sich. Wenn nicht, betrachten Sie sie als Anregung, wieder sorgsamer mit Dingen umzugehen, die unser Zusammenleben reibungsloser und angenehmer machen.
Höflichkeit -„Bitte“ und „Danke“ zu sagen, bringt man schon kleinen Kindern bei. Oder sich zu entschuldigen, wenn man jemand irgendwie behelligt hat. Tun Sie das nicht als Floskeln ab. Mit Höflichkeit bringen Sie Respekt für den anderen zum Ausdruck. Pünktlichkeit – ist nicht nur eine Frage der Höflichkeit:
Wer pünktlich ist, signalisiert Wertschätzung und dass man sich auf Sie verlassen kann. Kleine Verspätungen, zum Beispiel verkehrsbedingt, sind akzeptabel und zudem gibt es ein Telefon.
Interesse – Smalltalk lässt sich nicht immer ganz vermeiden. Machen Sie sich aber zur Regel, dem anderen zuzuhören und auf seine Worte einzugehen. Sie erwarten das von anderen auch, oder?
Zuverlässigkeit – fängt schon damit an, nur das zu versprechen, was man auch einhalten kann. Stellt man fest, dass dies doch nicht möglich ist, sagen Sie offen und ehrlich ab – je eher, desto besser.
Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de
„Wer darauf besteht, alle Faktoren zu überblicken, bevor er sich entscheidet, wird sich nie entscheiden.“
Zitat der Woche 10.KW/2017 von:
Henri-Frédéric Amiel
War ein französichsprachiger schweizer Schriftsteller und Philosoph.
geboren 27.09.1821 in Genf (Kanton Genf), Schweiz
gestorben 11.05.1881 in Genf (Kanton Genf), Schweiz
Hut ab!
Das Wort „Stress“ hat keinen guten Ruf. Stress bei der Arbeit, zu Hause, sogar in der Freizeit – Stress ist aus dem heutigen Leben nicht wegzudenken. Vom Schüler über die berufstätige Mutter bis zum Topmanager – die meisten Menschen werden von den Anforderungen des modernen Lebens unter Druck gesetzt.
„Die Friedhöfe der Welt sind voll von Leuten, die sich für unentbehrlich hielten.“
Zitat der Woche 09.KW/2017 von:
Georges Benjamin Clemenceau
War ein französischer Journalist und Politiker.
geboren 28.09.1841 in Mouilleron-en-Pareds (Vendée), Frankreich
gestorben 24.11.1929 in Paris (Île-de-France), Frankreich
Immer wenn – dann
Die einfachsten Dinge sind meist die besten. Will man eine schlechte Gewohnheit verändern oder sich eine gute angewöhnen, hilft es wenig, sich Mühe zu geben und sich am Riemen zu reißen. Die Willenskraft hat schlechte Karten gegen Verhaltensmuster, die im Gehirn programmiert sind. Die moderne Hirnforschung weist uns den Weg, wie man neue Netzwerke aufbaut und Handlungsgewohnheiten im Unbewussten verknüpft. Pionier war der russische Verhaltensforscher und Nobelpreisträger Iwan Petrowitsch Pawlow. Schon vor über hundert Jahren startete er einen Versuch: Immer wenn er seine Hunde fütterte, läutete er ein Glöckchen. Bald hatten es die Hunde gelernt: Immer wenn es läutet, gibt es Fressen. Bald reagierten die Hunde auf den Glöckchenton allein schon mit Speichelfluss. Pawlow bezeichnete das als Konditionierung, ein Begriff, der heute noch gebräuchlich ist.
Wie können wir das für uns nutzen? Bilden Sie gewünschte Konditionierungen. In der Verhaltenspsychologie nennt man dies die „Wenn-dann-Methode“. Formulieren Sie konkret, wann Sie was und wie tun möchten, und verknüpfen Sie es miteinander: „Wenn ich morgen ins Büro komme, dann räume ich als Erstes meinen Schreibtisch auf.“ „Wenn ich zwischendurch Appetit bekomme, trinke ich erst einmal ein Glas Wasser.“ Auf diese Weise können Sie sich selbst programmieren, wie es Pawlow mit seinen Hunden tat.
Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de
„Man kann einen Abgrund nicht in zwei Sprüngen überqueren. Man muss den mutigen Sprung mit einem Mal tun.“
Zitat der Woche 08.KW/2017 von:
Václav Havel
Ist ein Tschechoslowakischer Schriftsteller und Politiker. War von 1989 bis 1992 Präsident der Tschechoslowakei. Von 1993 bis 2003 war er Präsident der Tschechischen Republik.
geboren 05.10.1936 in Prag, Tschechischen Republik
Nehmen Sie Hilfe an
Jeden kann es jederzeit treffen – ein schwerer Unfall, die Diagnose Krebs, der jähe Verlust eines geliebten Freundes, Erleben von körperlicher oder seelischer Gewalt, eine wirtschaftliche Notlage oder eine Beziehung, die in die Brüche geht. Schicksalsschläge und schlimme Ereignisse bedeuten massive Einschnitte im Leben und werden oft von Gefühlen wie Ohnmacht, Hilflosigkeit oder Angst begleitet. Von einem Moment auf den nächsten ist alles anders – man gerät plötzlich in einen seelischen Ausnahmezustand.
Wie wir Verlust und Schmerz psychisch verkraften, hängt auch davon ab, inwieweit wir es schaffen, die missliche Lage zu meistern. Dazu sind sinnvolle Strategien und ein gutes Krisenmanagement nötig. Das ist alleine oft nicht zu schaffen. Viele Menschen tun sich aber schwer, Hilfe anzunehmen. Sie wollen niemanden belasten und schämen sich ihrer misslichen Lage.
Mein Rat: Trauen Sie sich, Familienangehörige und Freunde um Hilfe zu bitten. Dies ist ein Vertrauensbeweis. Sagen Sie aber auch gleich, welche Hilfe Sie brauchen, z. B. jemanden, der Ihnen zuhört oder der Ihnen als neutraler Außenstehender ein Feedback oder einen lösungsdienlichen Tipp geben kann. Ist fachliche Hilfe vonnöten, scheuen Sie sich nicht, einen Rechtsanwalt, Schuldenberater, Psychologen oder Coach aufzusuchen. Angehörige und Freunde können bei bestimmten Themen überfordert sein.
Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de