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Es fing damit an, dass ich keinen 5-Euro-Schein mehr ausgab. Fein säuberlich in einer kleinen Schatulle gesammelt, wuchs Schein für Schein schon nach wenigen Wochen ein stattliches Sümmchen heran. Das Interessante war:

Zu keinem Zeitpunkt hatte ich ein Gefühl des Mangels und der Entbehrung, denn jeder kleine Geldschein fiel kaum ins Gewicht. Diese Taktik eignet sich auch bestens, um mit heiler Haut durch das Schlaraffenland unserer Zeit zu kommen: das Löffelchen Zucker im Tee, die zweite Scheibe Käse auf dem Brot, der letzte Rest im Topf, der Keks zum Capucciono – so vieles kann man sich ohne spürbares Mangelgefühl sparen.

Es summiert sich! Nicht nach ein paar Tagen, aber bereits nach Wochen und erst recht nach Monaten. Der Hosenknopf lässt sich leichter schließen, ein aussortiertes Kleidungsstück passt wieder oder Sie fühlen sich leichter. Kleinigkeiten summieren sich eben – im Guten wie im Bösen.

Machen Sie lieber eine „Diät“, die Sie gar nicht spüren. Und das Beste: Anstatt Entbehrung empfinden Sie sogar Spaß am Sparen.

Gefällt Ihnen diese Spartaktik? Dann ist Feuer frei auch für andere Lebensbereiche. Sie können sich in zwei Richtungen vieles sparen sowohl einsparen, wie unnötige Aufregung, Kommentare, Sorgen oder unwichtige Tätigkeiten, als auch ansparen, wie Fitness, gute Gewohnheiten oder glückliche Momente.

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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