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Eine neue Zivilisationskrankheit hat sich etabliert: Burn-out. Aktuell
ist jeder Neunte davon betroffen. Viele von ihnen müssen
psychologische Hilfe in Anspruch nehmen, da sie ihren Alltag
allein nicht mehr bewältigen können. Die meisten dieser Menschen
sind aufgrund von beruflichem Stress und/oder familiären oder
finanziellen Problemen ausgebrannt und brauchten eine Auszeit.
Was lässt sich dagegen tun? „Work-Life-Balance“ ist zu einem
geflügelten Wort geworden. Es geht um den gesunden Ausgleich
zwischen Arbeit und Leben, zwischen Anspannung und
Entspannung, medizinisch ausgedrückt: zwischen „Sympathikus“
und „Parasympathikus“. Sympathikus ist der Regelkreis im
vegetativen Nervensystem, der für Anspannung und Aktivierung
sorgt. Der Parasympathikus wiederum sorgt für Ruhe, Schonung
und Erholung. Wenn alles gut läuft, kommen beide zu ihrem
Recht.
In unserem „modernen“ Leben kommen Ruhe und Erholung nicht
selbstverständlich und von selbst vor. Deshalb müssen wir uns
beide regelrecht verordnen und organisieren. Viele aktive und
leistungsbereite Menschen haben sich zeitlebens nicht genügend
Ruhe gegönnt und müssen erst wieder lernen, das Ruhebedürfnis
des Körpers zu spüren und zu akzeptieren. Wer Achtsamkeit übt
und darauf bedacht ist, wo immer möglich sein Leben zu
entschleunigen, der betreibt die beste Prophylaxe gegen Burn-out.

Dieser “Tipp” erscheint auch wöchentlich in verschiedenen regionalen Zeitungen und ist deshalb in der “Sie-Form” verfasst. Weitere Tipps findest du auf meiner Homepage: www.egold-konzept.de

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